Insgesamt 31 Jahre hat August Böckmann als Konrektor an der Katholischen Grundschule Garrel gearbeitet. Am vorletzten Schultag vor den Sommerferien wurde der verdiente Pädagoge nun verabschiedet. Viele Gäste, unter ihnen die Familie von Herrn Böckmann, Vertreter der politischen Gemeinde, der beiden Kirchengemeinden, des Elternrates, des Fördervereins und der Polizeidienststelle, erlebten eine würdige Feier. Von den zahlreichen Rednern wurde Herr Böckmann als umsichtiger, kollegialer, engagierter, hilfsbereiter und vielseitiger Pädagoge und Konrektor gelobt.
Unsere Bilder:
Die Urkunde der Landesschulbehörde überreichte Rektor Norbert Högemann (links) an August Böckmann.
Mit einer Rikscha wurde August Böckmann morgens zur Schule gebracht. Die Kinder standen Spalier und jubelten Herrn Böckmann zu.
Als Geschenk erhielt der zukünftige Pensionär ein neues Fahrrad.
Ein Dankeschön gab es auch für Ehefrau Elisabeth Böckmann.
Die Flötenkinder der Schule umrahmten die Feier.
Für den Ruhestand erhielt Herr Böckmann einen eigenen Stundenplan.
Eine positive Bilanz der Nachmittagsangebote an der Garreler Grundschule im vergangenen Schulhalbjahr zogen Fördervereins-Verantwortliche und Kursleiter am Donnerstagnachmittag.
Mit einer Spende über 550 Euro überraschte Garrels Kolpingvorsitzender Manfred Nienaber (vorne, rechts). Er überreichte den Scheck an den Fördervereinsvorsitzenden Holger Hartmann und das Vorstandsmitglied Karen Wendeln.
Mit einer Kaffeetafel bedankte sich der Förderverein bei den Kursleitern.
Blumen überreichten Fördervereinsvorsitzender Holger Hartmann (links) und Vorstandsmitglied Karen Wendeln (rechts) an Organisationsleiterin Silvia Deeken.
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ADAC-Parcours mit null Fehlern
Insgesamt 29 von 115 Kindern des vierten Schuljahres (Bild) schafften im Rahmen der Fahrradprüfung an der Garreler Grundschule den ADAC-Parcours mit null Fehlerpunkten. Die für den Verkehrsunterricht verantwortliche Lehrerin Ulla Riemann (links im Bild) lobte das umsichtige Verhalten der Jungen und Mädchen. Eine praktische und auch theoretische Prüfung war in Zusammenarbeit mit dem ADAC und der Verkehrswacht zum Schuljahresende organisiert worden.
Die weiteren Bilder entstanden während der praktischen Prüfung im Parcours.
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Kinder sammelten 5649 Euro Spenden
„Ihr seid Deutscher Meister im Sponsorenlauf, diese Summe ist einmalig“, rief der Kuratoriumsvorsitzende der Garreler Bürgerstiftung „Lüttke Lüe“, Hubert Looschen (3. von links), gestern den 410 Garreler Grundschülern zu, nachdem er und sein Stellvertreter Uli Wendeln (3. von rechts) einen Scheck über 5649,95 Euro für die Stiftung erhalten hatten.
Die Spende war beim Sponsorenlauf der Kinder am vergangenen Freitag (MT berichtete) zusammen gekommen. Überreicht wurde der Scheck von den Mitgliedern des Organisationsteams der Schule Kristin Bulitz, Alexandra Rubach (von rechts), Petra Krüger-Janning und Claudia Moormann (von links). Hubert Looschen erläuterte den begeisterten Jungen und Mädchen, dass nun benachteiligte Kinder und Jugendliche aus der Gemeinde von der Aktion profitieren würden.
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„Akuwaba“ heißt Willkommen
Schulgemeinschaft feierte großes Fest – 400 Jungen und Mädchen liefen für „Lüttke Lüe“
„Akuwaba“ heißt in Ghana „Willkommen“: Mit „Akuwaba“ begrüßten die Mitglieder der „Trommelwerkstatt“ die vielen Besucher des Schulfestes der Katholischen Grundschule in Garrel.
Das Fest, verbunden mit einem Sponsorenlauf für die Bürgerstiftung „Lüttke Lüe“ und gemeinsam gestaltet von Kindern, Lehrern und Eltern, bildete den Abschluss eines fünftägigen Projektes zum Thema „Bewegte Schule – gesunde Schule“ (MT berichtete).
Insgesamt rund 400 Schulkinder liefen den Nachmittag über, „was die Puste hielt“. Dabei bildete die 400-Meter-Laufbahn des BV Garrel die beste Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf der Sponsorenveranstaltung. Jeweils eine halbe Stunde hatten die einzelnen Jahrgänge Zeit, mit möglichst vielen Runden Gelder für die gute Sache einzutreiben. Einige der Jungen und Mädchen brachten es auf bis zu 15 Runden, was einer Laufleistung von umgerechnet 12 Kilometer pro Stunde entspricht.
Mit Hubert Looschen, Ingrid Nienaber und Monika Voßmann waren drei Kuratoriumsmitglieder der Stiftung vor Ort, um direkt nach den Läufen die Spendengelder in Empfang zu nehmen. „Organisation und Gesamtablauf hätten optimaler nicht sein können“, lobte Looschen das Projekt-Organisationsteam um Petra Krüger-Janning, Kristin Bulitz, Claudia Moormann und Alexandra Rubach. Mit einer eigenen Spende über 50 Euro trug sogar das Seniorenzentrum „Haus Elisabeth“ zum Gelingen der Aktion bei. Am morgigen Mittwoch (24. Juni) soll das Gesamtergebnis bekannt gegeben und der symbolische Scheck in Gegenwart aller Schulkinder an die Stiftung übergeben werden.
Parallel zum Sponsorenlauf stellten die zahlreichen Projektgruppen ihre Arbeitsergebnisse vor. Ausstellungen, Informationsstände und Mitmachaktionen fanden sehr viel Beachtung. Neben den vielen hundert anderen Gästen schaute sich auch Bürgermeister Andreas Bartels um. Der Politiker zeigte sich von dem vielseitigen Angebot sehr angetan.
Im Rahmen des Bühnenprogramms traten Gruppen mit einem „Kartoffelboogie“ und mit Akrobatikvorführungen auf. Und auch Koffi Kougblenou aus Ghana, der vormittags mit der „Trommelwerkstatt“ und deren Leiterin Walburga Tapken intensiv Rhythmen eingeübt hatte, begeisterte unter dem Motto „Trommeln bewegt“ mit zwei kleinen Trommelkonzerten das Publikum.
Eine Cafeteria mit selbst gebackenen Kuchen und einer Milchmixbar hielten Elternvertreter den ganzen Nachmittag über geöffnet. Das Angebot fand reißenden Absatz, zumal der Erlös dieser Aktion in die Kasse des Fördervereins fließt. „So müsste Schule immer sein“, bewertete eine Schülerin aus dem zweiten Schuljahr die Projekttage und das abschließende Schulfest.
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„Früher war Schule anders“
Senioren aus dem „Haus Elisabeth“ zu Gast in Garreler Grundschule
„Früher war Schule anders“, meinten die Bewohner des Garreler Seniorenzentrums „Haus Elisabeth“, als sie in der Katholischen Grundschule zu Besuch waren. Obligatorisch sei damals der Besuch der Volksschule gewesen, denn die Chance zum Besuch einer höheren Schule hätten nur wenige Kinder gehabt.
Deshalb wollten die Senioren auch wissen, wie viele Kinder heute das Gymnasium besuchen. Hierüber und über die Strukturen des heutigen Schulsystems informierte Rektor Norbert Högemann. Er erläuterte auch, dass die Garreler Grundschule eine der größten Grundschulen im Landkreis Cloppenburg sei und über mehr als 30 Mitarbeiter verfüge.
Früher sei auch auf dem Schulhof sehr viel Plattdeutsch gesprochen worden, meinten die Besucher. Als sie von den plattdeutschen Lesewettbewerben erfuhren und von dem Bemühen der Schule, den Kindern die plattdeutsche Sprache über Arbeitsgemeinschaften lebendig werden zu lassen, gab es allgemeine Zustimmung.
Erzählen ließen sich die Gäste nicht zuletzt von dem Ablauf der Projektwoche, die zurzeit an der Schule durchgeführt wird. „So viele Angebote hat es früher nicht gegeben“, hieß es. Was den Sponsorenlauf betrifft, der am heutigen Freitag im Rahmen eines Schulfestes für die Bürgerstiftung „Lüttke Lüe“ gestartet wird, reagierte das Seniorenzentrum spontan: Die Einrichtung unterstützt den Lauf mit 50 Euro. Schulleiter Högemann lud die Bewohner des „Haus Elisabeth“ ein, das Geld auf dem Fest persönlich zu überbringen.
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Projekt – Einladung zum Schulfest
„Bewegte Schule – gesunde Schule“: Einige Gruppen backen leckeres Brot, andere beschäftigen sich mit der Kartoffel, die nächsten sind nun genauestens über die Milch und die Kuh informiert.
In den Räumen der Katholischen Grundschule Garrel wird aber auch der Körperzellenrock getanzt, werden Kreisel aus Holz hergestellt oder meditative Übungen praktiziert. Rollbrett- und Inliner-Übungen werden in der Turnhalle absolviert. – Vielschichtig arbeiten Kinder und Lehrkräfte an den verschiedensten Themen. Auf jeden Fall: Das, was in der zurzeit laufenden Projektwoche angeboten wird, findet den Zuspruch der Jungen und Mädchen.
Am Freitag, 19. Juni, wird zum Schulfest eingeladen. Zwischen 14 Uhr und 17 Uhr zeigen die Projektgruppen, was die Woche über gelaufen ist. In einer Cafeteria, die von den Eltern betrieben wird, gibt es leckeren Kuchen, Kaffee, Tee und Milchmixgetränke.
Auf der neuen Laufbahn des BV Garrel absolvieren die Jahrgänge außerdem ihre Sponsorenläufe zugunsten der Garreler Bürgerstiftung „Lüttke Lüe“.
Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus den zahlreichen Projekten.
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„Bingo“ ist da
Nun liegt sie druckfrisch vor den Schülerinnen und Schülern der Katholischen Grundschule Garrel: „Bingo“, die Schülerzeitung, ist von vielen Kindern bereits sehnlichst erwartet worden. Ein Schuljahr lang haben die Jungen und Mädchen aus der Arbeitsgemeinschaft unter der Leitung von Yvonne Prox und Ulla Riemann an der Zeitung gearbeitet. Und die Lektüre, es ist bereits die sechste Ausgabe, ist vom Inhalt und von der Druckqualität her hervorragend gelungen. Rätsel, Berichte, Interviews, Sportnachrichten, Scherzfragen und viele interessante Artikel mehr finden sich in der neuesten „Bingo“-Ausgabe. Ein Dankeschön auch an die Druckerei Wist & Laumann, die der Schule mit dem Druck stets sehr entgegen kommt.
Unser Bild zeigt einige Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft mit der Lehrerin Ulla Riemann.
Konzert der Singklassen kam bei mehr als 70 Zuhörern sehr gut an – Seit vier Jahren aktiv
„Wir singen in der Sing-AG und haben sehr viel Spaß“, so erklang es stimmengewaltig aus den Kehlen der kleinen Sängerinnen und Sänger. Mehr als eine Stunde lang zeigten die Jungen und Mädchen der Singklassen der Katholischen Grundschule Garrel in einem unterhaltsamen Melodienreigen, was sie im nun abgelaufenen Schuljahr unter der Leitung ihrer Dirigentin Sigrid Buschenlange so alles gelernt hatten.
Mehr als 70 Zuhörer, darunter viele Eltern und Großeltern, waren der Einladung zu den Vorträgen gefolgt. Im Wechsel, aber auch gemeinsam sangen die Kinder des ersten bis vierten Jahrgangs voller Begeisterung ihre beliebtesten Tier- und Volkslieder, aber auch etliche plattdeutschen Beiträge.
Mit „Hello, how are you?“, begrüßten die Chorkinder ihr Publikum, um dann mit dem Kanon über das „Fest der Frösche am See“ oder über den “Maienwind“ in das vielseitige Programm einzusteigen. Besonders auch die zweistimmigen Lieder wie „Epo i tai tai“ oder das Volkslied „Alle Vögel sind schon da“ zeugten davon, mit wie viel Fleiß die Jungen und Mädchen ihr umfangreiches Repertoire eingeübt hatten.
„Kumm eis in, sett di daol“, lautete die Aufforderung, sich auf das plattdeutsche Liedgut einzulassen. Für das „Deertenradelsleed“ und „An dei Eck steiht’ n Jungen mit ein Tüdelband“ ernteten die jungen Akteure den verdienten Beifall. Tanzend trugen die Kinder das Lied „Mit dei Fööt...“ vor.
„Dei Papagei“, „Karl der Käfer“ oder „Der Kuckuck und der Esel“ zählten zu den bekannten Tierliedern, die nach Aussage von Sigrid Buschenlange besonders gerne gesungen werden. Herausgebildet hat sich inzwischen auch eine stattliche Instrumentalgruppe, die den Chor vielfältig zu unterstützen wusste.
Die Singklassen haben nun schon vier Jahre lang zahlreiche Grundschulkinder außerhalb des regulären Stundenplans begeistert. Einige Jungen und Mädchen, die von Anfang an dabei sind, jetzt aber zur weiterführenden Schule wechseln, wurden mit einer Urkunde für ihr Mitmachen und ihren Fleiß belohnt.
Im kommenden Schuljahr geht es in die fünfte Runde. Unterstützt wird das Angebot von der Kontaktstelle Musik im Landkreis Cloppenburg und von dem Förderverein der Schule.
Bilder: Viel Spaß hatten die Kinder der Singklassen beim diesjährigen Konzert. Mehr als 70 Zuhörer kamen, um die fleißig eingeübten Tier-, Volks- und plattdeutschen Lieder zu hören.
Die Instrumentalgruppe begleitete zahlreiche Vorträge.
Weil sie inzwischen drei oder vier Jahre dabei sind, erhielten sechs Kinder eine Urkunde als Belohnung.
Projekt an Garreler Grundschule bei den Jungen und Mädchen sehr beliebt
„Schau mal, da ist ja die Sophie auf dem Bild“: Erstaunen war den Kindern der Klasse 4d der Katholischen Grundschule anzumerken, als sie früh morgens im Unterricht die Lokalseite der Münsterländischen Tageszeitung aufschlugen und ihre Mitschülerin auf der „Umgebungsseite“ entdeckten. Sophie hatte am Wochenende mit ihre Eltern an dem Umzug zum 104. Oldenburger Kolpingtag teilgenommen und war so über die MT-Berichterstattung in die Zeitung gekommen.
Die Kinder aus den fünf Klassen des vierten Jahrgangs sind in dieser Woche im „Zeitungsflirt“. Seit einigen Jahren gehört das „Flirt“-Projekt zum festen Bestandteil des Deutschunterrichts. Immer gegen Ende des Schuljahres erhalten die Jungen und Mädchen eine Woche lang jeden Morgen die druckfrische Zeitungslektüre in die Schule geliefert.
Das erste Sichten des Tageszeitung lässt die unterschiedlichen Interessen der Zeitungsleser erkennen: Einige Schüler erkunden die Seiten mit den Berichten aus der Gemeinde Garrel, andere stöbern auf den Sportseiten nach Nachrichten über ihren Lieblingsverein.
In den sich anschließenden Unterrichtssequenzen lernen die Jungen und Mädchen, das Blatt systematisch zu lesen. Der Nachwuchs weiß inzwischen, dass die Zeitung in mehrere „Bücher“ eingeteilt ist und jedem „Buch“ wiederum bestimmte Sparten zugeordnet sind.
Außerdem lernt der Nachwuchs die Bereiche im Werbeteil der Zeitung unterscheiden und beschäftigt sich mit der Frage, auf welchen Wegen Nachrichten und Berichte über Veranstaltungen und Ereignisse überhaupt ins Blatt gelangen. Einige Kinder fragten sich schon, ob sie nicht auch Reporter werden möchten.
Bild: Im „Flirt“ mit der Münsterländischen Tageszeitung befinden sich in dieser Woche die Viertklässler der Katholischen Grundschule Garrel. Mit großem Interesse wird die tägliche Zeitungslektüre verschlungen.
Rund 2000 Besucher feierten in Garrel den 104. Oldenburger Kolpingtag. Mit dabei waren auch zahlreiche Kinder der Katholischen Grundschule Garrel.
Cheerleading-Kinder unter der Leitung von Frau Reiswich und Kinder der Arbeitsgruppe „Plattdeutsch“ unter der Leitung von Frau Deeken begeisterten auf dem „Bunten Abend“, der mit annähernd 400 Gästen am Vorabend des Kolpingtages in der Garreler Turnhalle drei Stunden lang für gute Unterhaltung sorgte.
Genauso sorgte die Percussion-Klasse, die von Herrn Niemann angeleitet wird, für gute Stimmung. Die Kinder zeigten, was sie in den vergangenen Monaten alles gelernt haben.
Am Sonntag waren wiederum die Cheerleading-Mitglieder aktiv: Sie marschierten im großen Festumzug mit und stellten für die vielen Zuschauer am Straßenrand eine Augenweide dar.
Der Förderverein hatte auf dem Festplatz einen Verkaufsstand aufgebaut. Mitglieder des Fördervereins verkauften hier von Kindern selbst bemalte Schalen. Der Erlös kommt dem Förderverein und somit den Kindern der Schule zugute.
Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus den zahlreichen Aktivitäten. Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön für den Einsatz.
Polizeibeamter warnte Viertklässler vor Mobbing und verbaler Aggression
„Mobbing“ sei für den Betroffenen schrecklich und mit verbaler Aggression könne man anderen Kindern sehr weh tun, sagte der Leiter der Polizeidienststelle Garrel, Reinhard Meyer, den Viertklässlern der Katholischen Grundschule Garrel. Der Polizeibeamte nutzte im Rahmen des Projektes „Gewaltprävention“ das Gespräch mit den Kindern, auch auf die Gefahren des Medienmissbrauchs aufmerksam zu machen.
Spielkonsolen, Computer und Internet seien bei verantwortungsbewusster Nutzung etwas Gutes, sagte Meyer. Gleichzeitig steckten aber sehr viele Gefahren in diesen Medien, denn insbesondere die Darstellung von Gewalt würde zum Teil extreme Verhaltensauffälligkeiten hervorrufen.
An die Eltern appellierte Meyer, den Medienkonsum ihrer Kinder zu steuern und zu kontrollieren. Dies gelte ebenfalls bei der Nutzung sogenannter „Chaträume“. Diese würden oft für verbale Entgleisungen genutzt. „Viele Eltern kümmern sich viel zu wenig“, beklagte der Referent. Erziehungsberechtigte sollten versuchen, auf dem Wissensstand der Kinder zu sein. Nur so könnten sie sich den Überblick über die Angebote im PC- und Internetbereich verschaffen.
Wie verbale Aggressionen und Mobbing auf dem Schulhof Mitschüler verletzen können, wurde in dem Film „Abseits“ gezeigt. In einem gemeinsamen Gespräch versuchte Meyer die Jungen und Mädchen für einen respektvollen Umgang miteinander zu sensibilisieren. Nur so könne die Atmosphäre innerhalb der Schulgemeinschaft positiv beeinflusst werden.
Als erfreulich bezeichnete Reinhard Meyer das Engagement vieler Schüler in den Gruppen und Vereinen der Gemeinde. „Vereinsarbeit ist sinnvolle Freizeitbeschäftigung, stärkt das Selbstwertgefühl und die Sozialkompetenz“, bekräftigte der Polizeibeamte.
Die Gewaltprävention hat im Schulprogramm der Garreler Grundschule einen hohen Stellenwert. Gerade erst wurde beschlossen, gemeinsam mit dem Kindergarten St. Peter und Paul, ab dem Schuljahr 2009/2010 das Programm „faustlos“ zu starten. Das Programm besteht aus mehreren Bausteinen, die in allen vier Schuljahrgängen systematisch abgearbeitet werden.
Außerdem wird die Schule in einer Arbeitsgemeinschaft des dritten Schuljahres Kinder zu „Streitschlichtern“ ausbilden. Die „Streitschlichter“ sollen dann im vierten Schuljahr zum Einsatz kommen.
Unser Bild: Über verbale Aggressionen, Mobbing und Medienmissbrauch sprach der Leiter der Garreler Polizeidienststelle, Reinhard Meyer, mit den Viertklässlern der Katholischen Grundschule.
Viertklässler feierten Gottesdienst im Freien mit Dechant Paul Horst
Den Wallfahrtsort Bethen lernten die Viertklässler der Katholischen Grundschule Garrel genauer kennen: Der Nachwuchs unternahm eine eigene Wallfahrt, feierte einen Gottesdienst und informierte sich über die religiöse Bedeutung des Ortes. Die rund 60 Jungen und Mädchen hatten sich im Religionsunterricht mit ihren Lehrern auf die Wallfahrt vorbereitet. Vom Jagdhaus Bühren aus marschierten die Schülerinnen los. Ein Kreuz wurde der Gruppe vorausgetragen und unterwegs wurde viel gebetet und gesungen. Eingangs der Ortschaft Bethen wurde die Gruppe von Garrels Dechant Paul Horst begrüßt. Der Geistliche begleitete die Kinder die letzte Strecke bis zur Basilika. Im Freien feierten die Jungen und Mädchen dort gemeinsam mit Dechant Horst und Diakon August Böckmann die Eucharistie.
Anschließend informierten sich die Kinder in der Kapelle über das Gnadenbild der Gottesmutter, das zwischen 1380 und 1400 entstanden ist und bereits 1448 erstmals erwähnt wird. In der Krypta der Basilika bestaunten die Grundschüler die Reliquie des Kardinals August von Galen, der auch als der „Löwe von Münster“ bezeichnet wird. Außerdem staunten die Kinder über die dort angebrachten Tafeln, auf der die Namen von 3600 Gefallen aus dem ersten Weltkrieg verzeichnet sind.
Mit dem Bus ging es zurück zur Grundschule nach Garrel.
Mehr als 60 Kinder aus den vierten Klassen der Katholischen Grundschule Garrel marschierten nach Bethen. Hier feierten die Jungen und Mädchen Gottesdienst mit Dechant Paul Horst und Diakon August Böckmann. In der Gnadenkapelle informierte sich der Nachwuchs über das Gnadenbild der Gottesmutter.
Kreisentscheid im plattdeutschen Lesewettbewerb mit 110 Kindern in Garrel – Programm gefiel
„Die plattdeutsche Sprache muss gefördert werden, wobei wir mit der europäischen Charta und der ´Neddersassisch Verfaten` schon gute Fortschritte erzielt haben“, betonte CDU-Landtagsabgeordneter Karl-Heinz Bley auf dem Kreisentscheid des 23. Plattdeutschen Lesewettbewerbs in Garrel. Der Schirmherr der Veranstaltung lobte den Einsatz aller Beteiligten für den Lesewettbewerb und betonte: „Plattdütsck hört in Kinnerhand“.
Zu dem Kreisentscheid waren 110 Jungen und Mädchen, die sich auf Schulebene qualifiziert hatten, mit ihren Eltern und Lehrern in die Katholische Grundschule nach Garrel gekommen. „Plattdütsch straohlt mehr Warmte, mehr Harte ut, is ehrliker un malläwe nich verletzend“, zitierte Rektor Norbert Högemann bei der Begrüßung der rund 300 Anwesenden den Kring-Vorsitzenden Rudi Timphus aus Mühlen. „Plattdütsch is dat Fundament van use Kultur.“ Deshalb müsse auch in den Familien wieder mehr Platt gesprochen werden.
Bürgermeister Andreas Bartels wies auf das „plattdeutsche Jahr 2007“ und auf weitere Aktionen in Garrel hin, die geeignet seien, die mehr als 2000 Jahre alte Sprache zu stützen.
Ein unterhaltsames Rahmenprogramm hatten die Schulkinder der Klasse 4d und der Arbeitsgemeinschaft „Flöten“ (Leitung Walburga Tapken) sowie der Arbeitsgemeinschaft „Plattdeutsch“ (Norbert Högemann) zusammen gestellt. Plattdeutsches Liedgut, Gedichte und lustige Spiele wurden mit viel Beifall bedacht.
Den rund 35 Jurymitgliedern, unter ihnen neben MdL Karl-Heinz Bley auch Garrels Bürgermeister Andreas Bartels und Heimatvereinsvorsitzender Bernd Ferneding, hatten es nicht leicht, die Sieger in den einzelnen Altersgruppen zu küren. Denn alle Leser waren gut vorbereitet und mit netten plattdeutschen Geschichten zu dem Kreisentscheid gekommen. Bewertet wurden die Vorträge nach Aussprache, Sinnerfassung und Lesetechnik, wobei das „natürliche Platt“ eine besondere Rolle spielte.
Organisationsleiterin Maria Blömer überreichte den Siegern die Urkunden. Im dritten Jahrgang siegten Theresa-Maria Block aus Emstekerfeld und Henry Backhaus aus Beverbruch. Tina Looschen aus Garrel und Lea Marks aus Nikolausdorf sah die Jury unter den Teilnehmern des vierten Schuljahres vorne. In der Gruppe des fünften und sechsten Jahrgangs erhielt Hanna Böckmann aus Emstek die höchste Bewertung. Jonas Völker aus Vinnen siegte im siebten und achten Schuljahr. In der Altersklasse des neunten und zehnten Schuljahres belegte Theresa Timmerevers aus Nikolausdorf den ersten Platz.
Alle Sieger vertreten den Landkreis Cloppenburg nun auf Landesebene. Der Wettbewerb findet am 29. Mai in Westerstede statt.
Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus dem Programm, den Schirmherrn MdL Karl-Heinz Bley bei seiner Ansprache sowie die Sieger des Wettbewerbs mit der Verantwortlichen Maria Blömer (links).
Garreler Schulkinder lernten Blasinstrumente kennen – Zusammenarbeit zeigt Erfolge
Eine gute Zusammenarbeit pflegen die Katholische Grundschule und das Jugendorchester des Musikvereins in Garrel: 64 Jungen und Mädchen aus dem dritten und vierten Schuljahr besuchten nun mit ihrer Musiklehrerin Christa Dwertmann eine Orchesterprobe, um sich über Spieltechniken und Instrumente zu informieren. Viele der Kinder überlegen nun, ob sie in naher Zukunft eine musikalische Ausbildung beginnen möchten.
„Dieses Projekt hatte bereits im vergangenen Jahr Erfolg und ist zukunftsträchtig“, freute sich Vereinsvorsitzender Günther Meyer. Besonders erfreulich war für Meyer, „dass auch viele Eltern mitgekommen sind.
Anfangs berichtete die Dirigentin des Orchesters, Stephanie Looschen, über die Leitlinien der Jugendausbildung im Musikverein Garrel. Nach den ersten „Aufwärmübungen“ und dem Stimmen der Instrumente präsentierte das Nachwuchsorchester einige Musikstücke. So konnte sich jeder Schüler ein umfassendes Bild von dem Einsatz und der Wirkung der Blasmusikinstrumente machen.
Besonders interessant wurde es, als sich die Jungen und Mädchen als Gäste zwischen die Musikanten setzten durften. So konnten die Kinder hautnah die Spieltechnik der Aktiven beobachten und bestaunen. Eine Welle der Begeisterung kam auf, als die 64 Jungen und Mädchen selbst zu den Instrumenten greifen durften und diesen sogar einige Töne entlockten.
Beide Schuljahrgänge hatten sich in den letzten Wochen ausführlich im Musikunterricht mit dem Thema „Blasmusik und Instrumentenkunde“ auseinander gesetzt, wobei man in diesem Jahr als Schwerpunkt die „Holzblasinstrumente“ behandelte.
Die Grundschüler zeigten an dem Unterricht großes Interesse. Auch Musiklehrerin Christa Dwertmann, die zugleich aktive Saxophonistin im Hauptorchester ist, freute sich über den Gesamtverlauf der Veranstaltung. „Das Zusammenspiel in einem Orchester bedeutet Fleiß, Verantwortung und disziplinierte Gruppenarbeit“, wusste die Pädagogin.
Zufrieden zeigten sich nicht zuletzt Dirigentin Stephanie Looschen sowie die anwesenden Vorstandsmitglieder: Einige Schüler äußerten spontan den Wunsch, sich mit einem Instrument näher vertraut zu machen und eine Ausbildung zu beginnen.
Lesen ... lesen ... lesen ... „Ich schenk dir eine Geschichte“
Die intensive Leseförderung ist seit einigen Jahren Schwerpunkt im Gesamtförderkonzept der Katholischen Grundschule Garrel. In diesen Tagen gab es gleich zwei Aktionen, die der Leseförderung dienten und gleichzeitig das soziale Miteinander der Jungen und Mädchen stärkten:
„Grundschulkinder lesen Kindergartenkindern vor“, dieses Projekt findet sich auch in dem Katalog zur Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen. Die zukünftigen Erstklässler kommen in die Schule, um sich von den Kindern des dritten Schuljahres unterhaltsame und spannende Geschichten vorlesen zu lassen. So finden die Kleinen bereits vor der Einschulung den direkten Kontakt zu ihrer zukünftigen Schule. Die Drittklässler werden dann im kommenden Schuljahr zu Paten der neuen Mitschüler/innen.
Am Donnerstag, 23. April 2009, fand der „Welttag des Buches“ statt. Speziell für diesen Tag haben neun Autoren ganz besondere Abenteuergeschichten geschrieben und unter dem Titel „Ich schenk dir eine Geschichte“ veröffentlicht. Herausgegeben wurde das Buch von der Stiftung Lesen in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post AG, der Verlagsgruppe Random House und dem ZDF. Alle Viertklässler unserer Schule haben das Buch als Geschenk über die Buchhandlung Terwelp in Cloppenburg erhalten.
Einige von den spannenden Geschichten – sie handeln von einer Gruselnacht in einem Berghotel oder von einem Schiffsjungen, der sich erst bewähren muss, von einer knisternden Begegnung in Jerusalem oder einem Zeltausflug mit überraschenden Entdeckungen – haben die Viertklässler jetzt ihren Mitschülerinnen und Mitschülern aus den ersten Klassen und aus dem Schulkindergarten vorgelesen.
Die Bilder zeigen, wie gut die Kinder bei der Sache waren. Mit den Jungen und Mädchen freuten sich selbstverständlich auch die Lehrerinnen.
Das erfuhren die vierten Schuljahre bei ihrem Besuch im Zeughausmuseum am 16. und17.4.09. Die Kenntnisse über das Mittelalter und das Rittertum aus dem Sachunterricht sollte hier durch praktische Erfahrungen, Realbegegnungen und Modelle erweitert und vertieft werden.
Jeder Schüler durfte den Schmiedehammer schwingen und dabei wurde allen schnell klar, welch schwere Arbeit der Schmied bei der Herstellung von Waffen und Gebrauchsgegenständen zu bewältigen hatte.
Eine Ritterrüstung hatte nicht nur Vorteile. Einen schweren Helm mit kleinen Sehschlitzen hatte kein Schüler gern eine längere Zeit auf dem Kopf. Der Hinweis, dass ein solcher unter Sonneneinstrahlung zu einem Glutofen wird, der bei vielen Rittern zu einem Hitzeschlag führte, machte diesen auch nicht gerade attraktiver.
Interesse fanden auch die Geräte, die für die Ehrenstrafen verwendet wurden. Auf dem „Spanischen Pferd“ hielt es keiner lange aus.
Geradezu bestürmt wurde der Markt. Die mittelalterlichen Produkte zeigten deutliche Unterschiede zu den heutigen Waren. Das Schwein zum Beispiel hat sich im Verlauf der Zeit durch Züchtung und Mästung in seiner Größe mehr als verdoppelt, was zwei Pappmodelle verdeutlichten.
Fotos: B. Helmes
Weitere Berichte und Bilder zu dem Besuch im Zeughausmuseum finden Sie auf der Kinderseite.
Grundschule in Garrel ermittelte Schulsieger im Lesewettbewerb
An der Katholischen Grundschule Garrel haben sich 125 Jungen und Mädchen der dritten und vierten Klassen am plattdeutschen Lesewettbewerb der Oldenburgischen Landschaft beteiligt. „Auf die Leseleistungen dürft ihr stolz sein“, lobte Konrektor und Plattdeutsch-Obmann August Böckmann. Der Pädagoge hatte für den Schulentscheid ein vielseitiges Programm mit Flötenspiel, Sketch und Gedichten zusammengestellt.
Konrektor und Plattdeutsch-Obmann August Böckmann freute sich mit den Kindern des dritten und vierten Jahrgangs über die gelungene Veranstaltung.
Die Flötengruppe unter der Leitung von Lehrerin Walburga Tapken erhielt viel Beifall. Die Kinder hatten zum Flötenspiel sogar plattdeutsche Lieder eingeübt.
„Platt is wat“, meinte Rektor Norbert Högemann. Kaplan Ingo Struckamp, der das westfälische Platt gelernt hat, versprach in Garrel auf das „Ollenborger Platt“ umzustellen. Bürgermeister Andreas Bartels und Heimatvereinsvorsitzender Bernd Ferneding appellierten an die Schulkinder, die plattdeutsche Sprache auch außerhalb der Schule zu pflegen. Die Ehrengäste der Veranstaltung bildeten neben Konrektor Böckmann und Lehrerin Maria Wendeln die Jury für den Wettbewerb.
Die Jury, von links: Kaplan Ingo Struckamp, Heimatvereinsvorsitzender Bernd Ferneding, Bürgermeister Andreas Bartels, Lehrerin Maria Wendeln und Konrektor August Böckmann.
Schulsieger des dritten Jahrgangs wurden Sandra Kemper (3b) und Matthias Bley (3c). Im vierten Jahrgang erhielten Tina Looschen (4e) und Tina Schmedes (4d) die höchsten Bewertungszahlen. Alle vier vertreten die Grundschule Garrel nun auf dem Kreiswettbewerb im April.
In den Klassen lasen Julia Thoben-Göken, Jana Wübben (beide 3a), Jasmin Martens, Sandra Kemper (3b), Anna Tegenkamp, Matthias Bley (3c), Tobias Kruse, Jil Withake (3d), Merle Looschen, Hubert Kemper (4a), Christoph Osterloh, Jan Lanfermann (4b), Dorothee Pundsack, Laura Focken (4c), Tina Schmedes, Leon Holtz (4d), Brian Otten und Tina Looschen (4e) am besten.
„Platt is wat“: Die besten Plattdeutsch-Leser der Katholischen Grundschule Garrel mit den Mitgliedern der Jury.
Aus den Spenden der Stiftung der Raiffeisenbank Garrel und einem Zuschuss des Fördervereins konnte eine mobile Lautsprecheranlage angeschafft werden. Sie kommt unter anderem bei den Übungsstunden der Cheerleading.Gruppe im Rahmen des umfangreichen Nachmittagsangebots (GASP) der Schule zum Einsatz. Aber auch für Präsentationen im Unterricht und bei Außenveranstaltungen wie der Sportolympiade leistet die Anlage gute Dienste. Ein herzliches Dankeschön sagen Schulleitung und GASP-Verantwortliche der Raiffeisenbank für die großzügige Unterstützung.
Die Urkunden, die die Kinder der dritten und vierten Klassen sich beim diesjährigen Schwimmwettbewerb „erkämpft“ haben, wurden nun an die Jungen und Mädchen vergeben. Frau Krüger-Janning lobte in diesem Zusammenhang die Leistungen der Kinder und forderte dazu auf, so weiter zu machen.
Unsere Bilder zeigen die Schülerinnen und Schüler des dritten und vierten Jahrgangs, die eine Ehrenurkunde in Empfang nehmen konnten. Mit auf den Bildern ist die verantwortliche Lehrerin Petra Krüger-Janning.
„Wir bauen Fahrzeuge“, so hieß das Thema im Sachunterricht des zweiten Jahrgangs. Mit viel Eifer und den unterschiedlichsten Materialien gingen die Kinder ans Werk. Dosen-Rennautos, Schachtelflitzer und zahlreiche andere Modelle entstanden. Sogar zu einem „Wettrennen“ trafen sich Kinder in der Pausenhalle der Schule.
Unser Foto zeigt eine Auswahl der mit viel Eifer hergestellten Fahrzeuge.
Wer in diesen Tagen und Wochen die Pausenhalle der Katholischen Grundschule betritt, bemerkt sofort die Vorboten des Frühlings, die sich im Eingangsbereich, an Fensterflächen und auf der Bühne befinden. Während die Pädagogischen Mitarbeiterinnen die Fenster zum „Hingucker“ werden ließen, haben die Kinder der ersten Klassen mit ihren Lehrerinnen die Bühne ansprechend gestaltet.
„Eine freundliche Schule, in der man sich wohl fühlt, sobald man sie betreten hat“, bemerkte jüngst eine Besucherin. Den kreativen Mitarbeiterinnen und Kindern kann nur bestätigt werden: Das haben sie gut gemacht ...
Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus der Bühnengestaltung.
Schriftsteller Werner Färber als Gast bei Drittklässlern in Garrel – Nachwuchs war begeistert
Die Drittklässler der Katholischen Grundschule Garrel fragten Werner Färber buchstäblich „Löcher in den Bauch“, aber der Autor vieler bekannter Kinder- und Jugendbücher antwortete geduldig. So erfuhren die Jungen und Mädchen, dass Schriftsteller „durch Öffnen der fünf Sinne alles in den Kopf hinein sammeln“. „Und wenn sie sich an den Schreibtisch setzen, kommt alles beim Nachdenken wieder raus“.
Die Autorenlesung für die Kinder des dritten Jahrgangs ist seit einigen Jahren fester Bestandteil des Förderkonzeptes für den Deutschunterricht an der Garreler Schule. Brigitte Helmes, Fachkonferenzleiterin für Deutsch, arbeitet bei der Vorbereitung der Lesungen eng mit dem Friedrich-Bödecker-Kreis und der Stiftung Lesen zusammen. Beide Institutionen fördern die Veranstaltungen durch organisatorische und finanzielle Hilfen. Friedrich-Bödecker-Kreise gibt es in allen Bundesländern. Pädagogisches Ziel ist es, Kinder und Jugendliche zu befähigen, aktiv am literarischen Leben teilzunehmen. Dies geschieht in der Hauptsache durch Autorenlesungen, die überwiegend in Schulen, aber auch in anderen Einrichtungen wie in Kindergärten und Bibliotheken stattfinden. Alle vier Grundschulen der Gemeinde Garrel haben sich dem Kreis inzwischen angeschlossen. Mit dem Schriftsteller Werner Färber hatten die Veranstalter einen Glücksgriff getan: Der 52jährige Hamburger, der nach einjährigem Hilfslehrerdasein in Schottland und abgebrochenem Lehramtsstudium von der erziehenden zur schreibenden Zunft wechselte, hat sich seit 1985 als freiberuflicher Autor einen Namen gemacht. Bücher wie „Kleine Pausengeschichten“, „Kleine Schulweggeschichten“, „So ein Bruder“ oder „Elf Kinder-ein Tornado“ sind den jungen „Leseratten“ gut bekannt.
In Garrel zeigte sich Werner Färber nicht nur als guter Zuhörer und Erzähler, sondern auch als exzellenter Rhetoriker. „Der erste Satz einer neuen Geschichte ist immer auch der schwierigste“, erklärte der Schreiber den Kindern. „Mit ihm muss man sofort rein in die Geschichte, er muss den Leser treffen und neugierig machen.“ Bevor er ein neues Buch anfange zu schreiben, erstelle er einen Plan. „Dann schreibe...schreibe...schreibe...ich, die Geschichte muss raus aus dem Kopf ohne Rücksicht auf Fehler.“ Der Schriftsteller verriet jedoch auch, dass er seine Manuskripte wenigstens sechs- oder siebenmal Korrektur liest, bevor er sich traut, sie beim Verlag abzugeben. Zwei bis drei Monate dauere es im Schnitt, bevor ein Buch fertig ist. Erstaunt waren die Kinder über die Information des Schriftstellers, dass er nur 25 Cent an einem Buch verdiene. Da müsse es schon die Menge machen und deshalb müssten seine Bücher auch gut sein. Zurzeit schreibe er an einem Buch auf Englisch für Grundschulkinder mit ersten Fremdsprachenkenntnissen. Der Titel. „Friends by Accident“. Mit einem signierten Lesezeichen als persönliches Geschenk von Färber und vielen neuen Eindrücken verabschiedeten sich die Jungen und Mädchen von dem Schriftsteller. Einen Tag später las Werner Färber vor den Schülern der Grundschulen aus Beverbruch-Nikolausdorf, Tweel und Varrelbusch-Falkenberg.
„Durch Öffnen der fünf Sinne sammelt man alles in den Kopf hinein“: Der Kinderbuchautor Werner Färber erzählte den Garreler Schulkindern von der Entstehung seiner Bücher. Auch las er Ausschnitte aus seinen Bestsellern.
Im dritten Jahrgang beteiligten sich 75 Kinder, das sind 86 Prozent aller Jungen und Mädchen, an dem Schwimmwettbewerb. Es wurden 47 Sieger- und 23 Ehrenurkunden vergeben. Somit erhielten 93 Prozent aller Schüler/innen eine Urkunde.
Im vierten Jahrgang nahmen 99 Kinder und somit 85 Prozent am Wettbewerb teil. Der Lohn der Leistungen waren 62 Sieger- und 20 Ehrenurkunden. Damit waren 83 Prozent aller Schwimmerinnen und Schwimmer erfolgreich.
Die abschließenden Staffelspiele wurden von den Klassen 2c, 3d und 4e gewonnen.
Viel Spaß beim Schwimmwettbewerb
Gute Leistungen zeigten die Kinder der zweiten, dritten und vierten Jahrgänge der Katholischen Grundschule Garrel beim diesjährigen Schwimmwettbewerb. Wieder einmal konnten viele Urkunden an die Jungen und Mädchen vergeben werden. Besonders viel Spaß hatten die Schülerinnen und Schüler bei einer Jux-Staffel. Hier hieß es, einen Tischtennisball mit einer Fliegenklatsche über das Wasser zu treiben.
Die einzelnen Ergebnisse lassen wir in wenigen Tagen folgen. An dieser Stelle schon einmal einige Fotos von der Veranstaltung.
Kunterbunt und lustig ging es am Rosenmontag in der Garreler Grundschule zu. Nicht nur die Kinder, sondern auch die Lehrerinnen und Lehrer hatten sich in Clowns, Engel, Katzen, Sträflinge, Feen und viele andere Personen, Tiere und Fabelfiguren verwandelt. In den mit viel Fantasie geschmückten Klassen wurde meist nach einem kräftigen Frühstück emsig getanzt, gespielt und allerlei Schabernack getrieben. In der Pausenhalle wurde abschließend eine Disco angeboten.
Froh gelaunt gingen die Schülerinnen und Schüler an diesem Tag nach Hause. Viele setzten die Karnevalsfeier am Nachmittag im Kreise von Familie und Freunden fort ...
Unsere Aufnahmen zeigen Ausschnitte aus dem bunten Treiben.
Kinder der Garreler Grundschule schlemmten in der eigenen „gesunden Küche“
„Gesunde Ernährung“ heißt das Thema, mit dem sich die Schülerinnen und Schüler der dritten Schuljahre der Katholischen Grundschule Garrel in diesen Wochen beschäftigen.
Einen Höhepunkt im Unterrichtsverlauf gab es in der vergangenen Woche: Ökotrophologin Irene Oehl aus Cloppenburg war für drei Tage in der Schule zu Gast, um mit den Jungen und Mädchen die Theorie in die Praxis umzusetzen
„Unter Anleitung selbst ein leckeres Frühstück zubereiten, neue Rezepte kennen lernen und dann die Schlemmereien auch noch verspeisen dürfen“, hieß das Motto. Die Kinder durften in Gruppen selbst all das herstellen, was ihnen später beim gemeinsamen Frühstück wunderbar munden sollte. „Das Auge isst mit“, stellten die Kinder außerdem fest. Denn die Aufmachung der Gerichte machte allein schon Appetit.
Ob Nusstörtchen, Paprikaschiffchen, Käsetiere oder Rübenrenner, der Nachwuchs ließ von den außergewöhnlich aufgemachten Speisen mit den genauso außergewöhnlichen Namen kaum etwas auf den Tellern. „Eine tolle Abwechslung im Schulalltag, so könnte es öfter mal sein“, meinten die Drittklässler abschließend. Lob erhielten die Jungen und Mädchen von Irene Oehl und ihren Klassenlehrerinnen: „Die Kinder haben ganz toll mitgemacht, die Aktion war für alle ein voller Erfolg“, hieß es.
Unsere Bilder zeigen, dass die Jungen und Mädchen mit viel Kreativität bei der Sache waren.
Zur religiösen Erziehung der Kinder im Religionsunterricht der Katholischen Grundschule in Garrel gehört es ganz selbstverständlich, dass die Schülerinnen und Schüler auch in das religiöse Leben der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist einbezogen werden. So erteilte Konrektor August Böckmann, der auch als Diakon in der Kirchengemeinde ehrenamtlich engagiert ist, den Jungen und Mädchen im Verlaufe des Religionsunterrichts den Blasiussegen (unsere Bilder).
Der Segen knüpft an die Gestalt des hl. Blasius von Sebaste an, der nach der Überlieferung Bischof von Sebaste in Kleinasien war und im Jahr 316 als Märtyrer starb. Der Heilige zählt zu den Vierzehn Nothelfern. Die bekannteste Erzählung über Blasius berichtet, wie er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete.
Im Sinne dieser Überlieferung hält der Priester oder der Diakon bei der Spendung des Blasiussegens dem Gläubigen zwei gekreuzte brennende Kerzen in Höhe des Halses vor. Der Segen lautet:
Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und der Sohn und der Heilige Geist.
Insgesamt sieben große und acht kleine Schulen aus den umliegenden Gemeinden beteiligten sich an dem traditionellen Schwimmwettbewerb in Cloppenburg. Mit dabei waren auch zwölf Schwimmerinnen und Schwimmer aus den dritten und vierten Klassen der Katholischen Grundschule Garrel. Wie auch in den Vorjahren, konnten die jungen „Wasserratten“, die von der Lehrerin Petra Krüger-Janning betreut wurden, mit guten Platzierungen nach Garrel zurückkehren.
So erzielten die Aktiven im Einzelwettkampf einmal einen ersten, einmal einen dritten und viermal einen vierten Rang. Auf Platz eins kamen die Jungen und Mädchen mit einer hervorragenden Zeit von 3:04,78 Minuten in der Kraulstaffel. Ein guter dritter Rang wurde in der Bruststaffel mit 3:49,32 Minuten erreicht.
Mit dabei waren Ina Böckmann (3a), Lea Brinkmann, Jana Nesgutski (3b), Mareike Hülskamp, Fabian Müller (3c), Miriam Fitze (4a), Janine Buschermöhle, Kevin Machleit (4b), Laura Focken, Henrik Schumacher (4c), Andre Oltmann (4d) und Simon Pannhausen (4e).
Unsere Bilder zeigen die Jungen und Mädchen in den verschiedenen Zusammensetzungen: Einzelplatzierungen, Kraul und Brust.
Schülerinnen und Schüler aus den dritten Klassen der Katholischen Grundschule Garrel wissen jetzt über Einsätze und Arbeitsweise der Freiwilligen sehr gut Bescheid. Unterrichtet wurden sie während eines Besuches im Spritzenhaus vom stellvertretenden Gemeindebrandmeister Franz Kühling. „Die Feuerwehr als Lernort“, so das Motto des Besuches, der von allen dritten Klassen der Katholischen Grundschule Garrel im Rahmen des Sachunterrichts durchgeführt wurde.
Wenn in den Klassen des dritten oder vierten Jahrgangs der Katholischen Grundschule Garrel im Sachunterricht das Thema Feuerwehr auf dem Stundenplan steht, fiebern die Kinder regelmäßig dem Besuch des örtlichen Feuerwehrhauses entgegen. Franz Kühling, als Hausmeister der Grundschule bei den Jungen und Mädchen bestens bekannt, vermittelte den Kindern nun viele Informationen über die Organisation der Wehr und den Dienst der Aktiven.
Bereitwillig beantwortete Franz Kühling die vielen Fragen der Kinder. Vorher hatten sich die Grundschüler im Unterricht natürlich sehr intensiv mit dem Thema Feuerwehr beschäftigt. Das Programm war vielfältig: Gezeigt wurden die Einsatzwagen der Garreler Wehr und deren Ausrüstung. Anzüge und Atemmasken durften ebenfalls angezogen bzw. ausprobiert werden.
Unsere Fotos entstanden, als die Kinder der Klasse 3a das „Spritzenhaus“ besuchten.
Die Bewohner des Seniorenzentrums „Haus Elisabeth“ freuten sich über den Besuch aus der Katholischen Grundschule Garrel: Gekommen waren die Jungen und Mädchen der Klasse 4c mit ihrer Klassenlehrerin Alexandra Rubach, um den Senioren Weihnachtslieder vorzusingen. Im Sachunterricht hatten die Kinder zuvor das Thema „Weihnachten in anderen Ländern“ behandelt. In diesem Zusammenhang wurden auch deutsche und englische Weihnachtslieder eingeübt. Diese Lieder wurden nun über das „christmas caroling“ ins Seniorenzentrum getragen.
Das „christmas caroling“ ist eine aus Amerika stammende, vorweihnachtliche Tradition: In kleinen Gruppen gehen die sogenannten „Weihnachtssänger“ in die Häuser von Nachbarn und Freunden, um diesen etwas vorzusingen. Nach dem Singen erhalten die Akteure zu essen und zu trinken.
Dass nun das Garreler Seniorenzentrum diese Tradition kennen lernen durfte, darüber freuten sich die Bewohner natürlich sehr. Die Kinder der Garreler Grundschule wurden anschließend mit heißem Kakao und Schokolade belohnt.
Unsere Bilder entstanden während der Sangesvorträge.
Nachtrag zur Plattdeutsch-Lesung mit der Schriftstellerin Hildegard Tölke aus Lohne!
Frau Tölke schrieb an die „Oldenburgische Landschaft“:
Hallo Frau Kamp, wie bereits angekündigt kommt noch ein weiterer Bericht.
Am 11.und 12. Dezember 2008 war ich in der Kath. Grundschule Garrel. Garrel ist für die aktive Pflege und den Gebrauch der plattdeutschen Sprache bekannt. Davon war in der Schule merklich viel zu spüren. Der engagierte Schulleiter, Herr Norbert Högemann, und auch sein Kollegium, sind auf diesem Gebiet sehr motiviert und engagiert. An die 300 Kinder haben in Lesungen an zwei Tagen den plattdeutschen Gesichten gelauscht. .Über das englische Vokabular habe ich ihnen auch etwas über die enge Verwandtschaft von Plattdeutsch und Englisch nahe gebracht. Die Kinder der Jahrgangstufen 3 und 4 antworteten oftmals in Platt., Sie zeigten auch, dass sie die plattdeutsche Sprache im täglichen Umgang gebrauchen. Der vorgetragene Sketch machte Freude. Auch die Kinder aus dem 2.Schuljahr hatten die ausgewählte Geschichte gut verstanden. Im anschließenden Gespräch wurde sie ohne Mühe zweisprachig erarbeitet und gefestigt. Auch das neue Weihnachtslied auf Platt wurde gut und schnell behalten.
Der Schulleiter, Herr Högemann, hatte darüber hinaus noch eine wirkungsvolle Idee. Er hat in den vergangenen Wochen bekannte Leute aus Garrel in die Schule eingeladen, die den Kindern auf plattdeutsch erzählten. Im Werkunterricht kam in der letzten Woche ein Rentner(Tischler), um im Werkunterricht bei der Sägearbeit zu helfen. Alle Arbeitsanweisungen wurden auf Plattdeutsch erteilt…und es klappte vorzüglich, wie er mir persönlich bestätigte. Allen eingeladenen „Plattschnackern“ hat die Aktion sehr viel Spaß gemacht und auch den Kindern. Nun wissen sie, dass Plattschnacken in Garrel „in“ ist. Platt is cool ! Ich meine, bekannte Leute aus dem Ort in die Schulen zu holen, zeigt sicher bleibende Wirkung und ist ein beachtenswertes Beispiel, dass die Sprache lebt. Das Ganze vollzieht sich ja unmittelbar im Umfeld der Kinder. Ich finde, eine lobenswerte Aktion!
Herr Högemann und sein Kollegium sind immer wieder bemüht mit Einzelaktionen die plattdeutsche Sprache den Kindern nahe zu bringen, dieses hohe Kulturgut im täglichen Umgang zu aktivieren…..und das alles neben der üblichen „Schullast!“
Die Homepage der Schule im Internet verdient ein dickes Lob.
Gleich zweimal gab es für die Katholische Grundschule Garrel einen Scheck von der örtlichen Raiffeisenbank: Unterstützt mit 2500 Euro wurde das Mini-Spielfeld, das zwischen Turnhalle und Schwimmhalle neu aufgebaut wurde. Unterstützt mit 800 Euro wurde außerdem die Anschaffung einer neuen HiFi-Anlage durch den Förderverein der Schule. Die Anlage soll im Rahmen des Nachmittagsprogramms (GASP) und bei Schulveranstaltungen eingesetzt werden. Die Gelder stammen aus den Zweckerträgen der bankeigenen Stiftung sowie des VR-Gewinnsparens. Insgesamt haben die Vorstände Franz Josef Behrens und Ludger Ostermann 31650 Euro an die Vertreter von 25 karitativen und gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen aus der Gemeinde Garrel übergeben.
Die Grundschule sagt der Raiffeisenbank ein herzliches Dankeschön.
Unser Bild entstand bei der Scheckübergabe und zeigt die Bankvorstände Franz-Josef Behrens (rechts) und Ludger Ostermann (links) mit dem Vorstandsmitglied des Fördervereins, Laurenz Hinxlage (Zweiter von rechts) und Rektor Norbert Högemann.
Sponsoren überrascht von dem umfangreichen Nachmittagsangebot der Garreler Schule
Über das umfangreiche Nachmittagsangebot der Katholischen Grundschule in Garrel haben sich die Sponsoren, die das Projekt dauerhaft finanziell unterstützen, informiert. Zu dem „Sponsorennachmittag“ eingeladen hatte das Organisationsteam des Fördervereins, das die Freizeit- und Kreativkurse seit rund zwei Jahren in überwiegend ehrenamtlicher Tätigkeit auf die Beine stellt.
„Mit dem umfangreichen Angebot, das an drei Nachmittagen in der Woche von den Kindern der Schule genutzt werden kann, haben wir uns schon fast zu einer Ganztagsschule entwickelt“, meinte Rektor Norbert Högemann. Im Schnitt würden 170 Jungen und Mädchen die Arbeitsgemeinschaften nutzen, zurzeit seien es sogar 180 Kinder.
Für die Eltern der beteiligten Kinder finanziell günstig gehalten werden könnten die Angebote nur, weil sich Geschäftsleute aus der Gemeinde als „Paten“ zur Verfügung stellten: Sie förderten das Programm jährlich mit festen Beträgen. So könnten qualifizierte Honorarkräfte unter Vertrag genommen und Nebenkosten abgerechnet werden, sagte Högemann. Die Gemeinde Garrel habe für eine Grundausstattung der Gruppen gesorgt und stelle die Schulräumlichkeiten für die Aktivitäten am Nachmittag zur Verfügung.Die Gruppen stellten den Sponsoren ihre Arbeit vor und erläuterten die Zielsetzungen wie die Schulung der Motorik, des handwerklichen Geschicks oder die Förderung der Kreativität. Einen konkreten Einblick erhielten die Gäste in die Arbeitsgemeinschaften Schach, Kreatives Gestalten, Cheerleading, Yoga, Englisch und Werken. Die Kinder zeigten Ausschnitte aus ihren Programmen und präsentierten Produkte ihrer künstlerisch-kreativen Arbeit.
Als Dankeschön für die Unterstützung gab es kleine Geschenke für die Sponsoren. „Im zweiten Schulhalbjahr wird es zusätzlich eine Plattdeutsch-Gruppe und eine Malwerkstatt geben“, informierte Organisationsleiterin Sylvia Deeken. Außerdem könnten Eltern ihre Kinder weiterhin für eine Hausaufgabenbetreuung anmelden.
Kleine Geschenke als Dankeschön überreichten Kinder an die Sponsoren, die das Nachmittagsangebot der Garreler Grundschule seit zwei Jahren regelmäßig finanziell unterstützen.
Die einzelnen Arbeitsgemeinschaften informierten über ihre Aktivitäten.
Hildegard Tölke empfahl: Jeden Tag einen Satz auf Plattdeutsch sprechen
„Plattdütsch is cool“, verriet Schriftstellerin Hildegard Tölke den Jungen und Mädchen der Katholischen Grundschule Garrel. Und als die Kinder aufgefordert wurden, das bekannte Weihnachtslied „Ihr Kinderlein kommet“ in der plattdeutschen Sprache mitzusingen, machten alle spontan und begeistert mit. „Gi Kinner un Lüe, nu kaomt doch all ...“klang es nach kurzem Üben stimmengewaltig durch die Pausenhalle der Schule. Aber auch mit netten Geschichten, Dönkes und Gedichten wusste die ehemalige Lehrerin aus Lohne, die in den vergangenen Jahren mehrere eigene Bücher auf den Markt gebracht hat, die Schulkinder zu begeistern.
Hildegard Tölke war über die Initiative „PlattArt“ der Oldenburgischen Landschaft einer Einladung der Garreler Grundschule gefolgt. Insgesamt drei Schulstunden lang unterhielt sie die Schülerinnen und Schüler aus 13 Klassen des zweiten, dritten und vierten Schuljahrgangs.
Überrascht zeigte sich der Nachwuchs, als die Autorin verdeutlichte: „Plattdeutsch hat enge Verbindungen zur englischen Sprache.“ Wörter wie „water“, „ship“, „help“ oder „Cow“ würden in beiden Sprachen gleich ausgesprochen.
Mit „twei Lünkes“ trug Hildegard Tölke eine Geschichte vor, „die ich erst vor zwei Tagen für den Besuch bei euch geschrieben habe.“ Die Geschichte handelt von zwei Spatzen, die in dem von ihnen bewohnten Stall unverhofften Besuch von der Heiligen Familie bekommen. Besonders gerne hörten die Kinder aber auch die „Weihnachtsbäckerei“, den Hit des Sängers Rolf Zuckowski, auf Plattdeutsch. Der Aufforderung zum Mitmachen beim Nachsprechen kleiner Sätze oder zum Mitsingen bekannter Lieder kam der Nachwuchs gerne nach.
„Ihr müsst nun jeden Tag einen Satz auf Plattdeutsch sprechen, dann lernt ihr die Sprache ganz schnell“, empfahl Hildegard Tölke. „Denn Plattdeutsch macht schlau“. Auch die Lehrkräfte ermunterte die Autorin, Plattdeutsch im Unterricht zu nutzen und damit zum Erhalt der Sprache beizutragen.
Unser Bild: „Plattdütsch is cool“: Die Autorin Hildegard Tölke aus Lohne unterhielt Garreler Grundschulkinder mit plattdeutschen Geschichten, Liedern und Dönkes. Der Aufforderung zum Mitmachen kam der Nachwuchs gerne nach.
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Kinder musizierten und Eltern spendeten für den Förderverein
Musik für die Besucher und Spende für den Förderverein der Katholischen Grundschule Garrel, so könnte man eine Veranstaltung auf dem Anwesen von Thomas und Dr. Barbara Storck in Garrel überschreiben.
Gespannt auf das, was ihnen ihre Kinder oder Enkel bieten würden, waren Eltern, Omas und Opas, als sie einer Einladung der Sprösslinge zu einem kleinen Konzert folgten. Alle Besucher waren überrascht, denn die 17 Jungen und Mädchen im Alter zwischen fünf und elf Jahren hatten emsig geübt und boten ein musikalisches Programm, das sich sehen lassen konnte.
Der Grundstock des musikalischen Könnens der jungen Akteure hatte die Musikschule „Villa Musica“ gelegt. „Alle Kinder haben kräftig für diesen Nachmittag geübt“, lobte die Inhaberin der Musikschule, Tanja Eiselt.
Für die Besucher der Veranstaltung gab es zwischen den Beiträgen Kaffee und leckeren Kuchen. Von der gemütlichen Atmosphäre profitierte nicht zuletzt der Förderverein der Katholischen Grundschule Garrel, denn der Erlös der Kaffeetafel wurde zu hundert Prozent an den Fördervereins-Vorsitzenden Holger Hartmann überreicht.
Insgesamt 100,50 Euro kamen in die Kasse und warten jetzt darauf, für die Grundschulkinder sinnvoll eingesetzt zu werden.
Unser Bild: Holger Hartmann revanchierte sich mit einem Blumenstrauß für Tanja Eiselt.
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Plattdeutsch macht Laune ...
... so könnte man die Aktion betiteln, die zurzeit an der Katholischen Grundschule in Garrel durchgeführt wird. Mit Hans und Anni Janzen, Helmut und Elisabeth Vormoor, Alfons Tapken, Pfarrer Albert Holzenkamp, Bernd Ferneding, Elke Meyer und Wilfried Schewe hatten sich insgesamt acht Persönlichkeiten aus der Gemeinde Garrel und ein „Akteur“ aus Cloppenburg bereit erklärt, den Kindern des zweiten bis vierten Schuljahres nette Adventsgeschichten auf Plattdeutsch vorzulesen. „Die Kinder haben toll mitgemacht, viele Fragen gestellt und sich über die Vorträge sehr gefreut“, betonten die Leser.
Am Donnerstag, 11. Dezember und Freitag, 12. Dezember, kommt dann die Plattdeutsch-Schriftstellerin Hildegard Tölke aus Lohne in die Grundschule. Jeweils eine Stunde lang wird sie den Klassen des zweiten, dritten und vierten Jahrgangs gute Unterhaltung mit plattdeutschen Dönkes, Geschichten und Gedichten bieten. Die Jungen und Mädchen werden so weit wie möglich mit einbezogen. Unterstützt wird diese Lesung über das Projekt „PlattArt der Oldenburgischen Landschaft.
Plattdeutsch wird an der Schule ferner über zwei Arbeitsgemeinschaften gefördert. In diesen üben die Kinder kleine Sketche, Gedichte und Theaterspiele ein.
Unsere Bilder: Neben weiteren Gastlesern trugen auch der ehemalige Rektor unserer Schule, Hans Janzen, die stellvertretende Elternratsvorsitzende Elke Meyer, Elisabeth Vormoor und Alfons Tapken den Kindern Plattdeutsches vor.
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Kinder musizieren im Advent
Wenn Kinder, Lehrerinnen und Lehrer morgens die Pausenhalle der Katholischen Grundschule in Garrel betreten, werden sie einige Male in der Woche von musikalischen Klängen festlich begrüßt. Um den Adventskranz in der Mitte der Halle versammelt haben sich dann musikbegeisterte Mitglieder der „Arbeitsgemeinschaft Flötenspiel“, die unter der Leitung von ihrer Lehrerin Walburga Tapken mit vorweihnachtlichen Beiträgen eine angenehme Atmosphäre erzeugen. „Das ist eine tolle Sache und sehr nachahmenswert“, so das Lob der begeisterten Zuhörer.
Nutzen wir die verbleibende Zeit bis Weihnachten, um den Jungen und Mädchen zuzuhören.
Unsere Bilder zeigen, dass die kleinen Künstler und ihre Lehrerin eifrig bei der Sache sind.
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Nikolaus bescherte Grundschulkinder
Der Heilige Nikolaus war mehr als zufrieden: „Das war mal wieder ein tolles Programm“, lobte er die Kinder der Katholischen Grundschule Garrel. Zwei festliche Veranstaltungen gab es am Vortage des 6. Dezember, und die Kinder übertrafen sich mit ihren toll eingeübten Gedichten, Spielen, Chorvorträgen und sonstigen netten Darbietungen. Sogar in der plattdeutschen Sprache konnten die Kinder dem Heiligen Mann etwas vortragen. Moderiert wurden die Feiern von Herrn Westerhoff und Herrn Krause.
Als Belohnung gab es dann Geschenke für die Kinder in den 18 Klassen der Schule.
Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus dem vielseitigen Programm.
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November 2008
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Kinder sind sportlich fit
Zwei Drittel aller Dritt- und Viertklässler errangen das Sportabzeichen
Ihre sportliche Fitness haben die Kinder des dritten und vierten Jahrgangs der Katholischen Grundschule in Garrel bewiesen: Insgesamt 66 Prozent der Jungen und Mädchen erfüllten die Bedingungen für das Sportabzeichen und wurden nun von der Sportlehrerin Petra Krüger-Janning ausgezeichnet.
„Wir konnten das Gesamtergebnis gegenüber den Vorjahren sogar noch steigern“, freute sich die Lehrerin. Besonders gut abgeschnitten haben die Jungen und Mädchen der dritten Klassen. Von insgesamt 87 Teilnehmern waren 60 Schülerinnen und Schüler (69 Prozent) erfolgreich. Mit einem Prozentanteil von 76 Prozent schnitten die Jungen besser ab als die Mädchen (64 Prozent). Vergeben wurden 57 bronzene, zwei silberne und ein goldenes Abzeichen. Mit „Gold“ wurde Katharina Fitze aus der Klasse 3a belohnt.
Der dritte Jahrgang war bei der Sportabzeichenaktion an der Garreler Grundschule besonders erfolgreich: 60 Jungen und Mädchen, das sind 69 Prozent aller Teilnehmer, erfüllten die Bedingungen.
In den vierten Klassen der Grundschule Garrel erhielten 74 Schülerinnen und Schüler (64 Prozent) das Sportabzeichen. Auf dem Bild fehlen die erfolgreichen Kinder der Klasse 4c.
Im vierten Jahrgang beteiligten sich insgesamt 115 Jungen und Mädchen. Alle Bedingungen erfüllten 74 junge Sportler (64 Prozent). Die Mädchen waren mit einem Erfolgsanteil von 66 Prozent etwas stärker als die Jungen (63 Prozent). Vergeben wurden 19 bronzene und 55 silberne Abzeichen.
An der Garreler Grundschule erhalten die Kinder jeweils an einem „Sportabzeichentag“ nach den Sommerferien Gelegenheit, während eines Schulvormittags die Bedingungen für das Sportabzeichen zu erfüllen. Dieser Aktionstag musste in diesem Jahr allerdings witterungsbedingt ausfallen, so dass die Disziplinen im Sportunterricht abgewickelt wurden.
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500 Euro für den Förderverein
Viele Monate hindurch hatten Betreuungsgruppen und pädagogische Mitarbeiterinnen der Katholischen Grundschule Garrel für einen vorweihnachtlichen Basar gebacken, gebastelt und gewerkelt. Auf der Veranstaltung parallel zum Elternsprechtag der Schule waren die Trommeln mit Neujahrskuchen, Adventsgestecke, Kalender und viele weitere Sachen mehr dann schnell ausverkauft. Jetzt überreichten die pädagogischen Mitarbeiterinnen den Reinerlös in Höhe von 500 Euro an den Vorsitzenden des Fördervereins der Schule, Holger Hartmann. Dieser bedankte sich mit einer Rose bei den fleißigen Frauen. Das Geld wird nun über verschiedene Aktionen den Kindern der Grundschule zugute kommen.
Basar übertraf alle Erwartungen
In diesem Jahr war es wieder so weit: Die Betreuungsgruppen der Katholischen Grundschule Garrel luden während des Elternsprechtages zu einem vorweihnachtlichen Basar ein, und der Erfolg übertraf alle Erwartungen. Bereits am späten Nachmittag waren die selbst hergestellten Waren mehr oder weniger vergriffen und am Abend hieß es bei den pädagogischen Mitarbeiterinnen, die das Basarangebot alle zwei Jahre für die Schule organisieren: Wir sind ausverkauft.
Auf den ansprechend dekorierten Verkaufstischen fanden sich Adventskalender, Liköre, Knusperhäuschen, Trommeln mit Neujahrskuchen, leckere Plätzchen und Marmelade, Gestecke und viele schöne Sachen mehr. In den vergangenen Monaten hatten die Mitarbeiterinnen und ihre Gruppen fleißig gearbeitet, um das umfangreiche Angebot fertig zu stellen. Den Basar-Erlös wollen die Verantwortlichen dem Förderverein der Schule zur Verfügung stellen.
Mitglieder des Fördervereins stellten sich an dem Nachmittag ebenfalls in den Dienst der guten Sache: Sie schenkten den Eltern und weiteren Besuchern Kaffee und Kuchen aus. Den Kuchen hatte die Garreler Bäckerei Behrens-Meyer der Schule gestiftet. Obwohl für den Service keine Bezahlung eingefordert wurde, kamen doch viele Spenden zusammen. Auch dieses Geld wird den Schulkindern über den Förderverein wieder zur Verfügung gestellt. „So stellt sich Schule für die Kinder, Eltern und Öffentlichkeit positiv dar“, freuten sich nicht zuletzt Schulleitung und Lehrkräfte über die gelungenen Aktionen.
Unsere Fotos vermitteln einen kleinen Einblick in Angebote und Aktionen der Betreuungskräfte und des Fördervereins. (Alle Fotos finden Sie unter dem Ordner "Fotogalerie".)
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Schüler schulen Senioren am PC
Bild vom Vorjahr (Dezember 2007)
„Ran an den Computer – Schüler schulen Senioren“, unter diesem Motto wollen Kinder der Katholischen Grundschule Garrel nach dem großen Erfolg des vergangenen Jahres auch jetzt wieder interessierte Frauen und Männer einladen, sich mit dem Textverarbeitungsprogramm „Word“ und dem Internet zu beschäftigen. An zwei Nachmittagen im Dezember sollen Briefe am PC gestaltet und erste „Surfversuche“ im Internet unternommen werden. Anmeldungen werden täglich zwischen 8 Uhr und 13 Uhr im Sekretariat der Schule unter Telefon 04474-89940 entgegen genommen.
Theaterpädagogische Werkstatt unterstützt Schule bei Schutz vor sexueller Gewalt
„Die Kinder stark machen“ ist das Ziel eines Projekts zur Gewaltprävention, das die Katholische Grundschule Garrel jährlich in den Klassen des dritten Jahrgangs durchführt. Im Vordergrund steht der Schutz vor sexueller Gewalt. „Mein Körper gehört mir“ ist die Initiative, für die Mitglieder der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück verpflichtet werden, überschrieben.
Die Realität fordert zum Nachdenken auf: Jedes dritte Mädchen und jeder neunte Junge wird vor seinem 16. Lebensjahr Opfer sexueller Übergriffe. Und durchschnittlich neun Mal muss jedes Opfer um Hilfe bitten, bis es einen Menschen findet, der ihm glaubt.
Das Projekt wird in drei aufeinander folgenden Wochen realisiert: In einer ersten Sequenz lernten die Jungen und Mädchen nun: „Wichtig ist, ganz deutlich ´Nein` zu sagen, wenn man ein Nein-Gefühl hat“. Über Spielszenen, Mimik, Gestik und Gespräche gelang es den Akteuren der „Werkstatt“ recht schnell, die Anspannung der Kinder zu lösen und sie für das Thema neugierig und empfänglich zu machen.
Mahnungen wie ´Geh nicht mit Fremden!` richten nach Aussage der Verantwortlichen das Schuldempfinden des Kindes eher auf sich selbst. Bei sexueller Gewalt trage die Schuld aber nie auch das Opfer, sondern immer nur der Täter. Der Schüler müsse lernen, das sein Körper sein persönliches Eigentum sei, für das er Mitverantwortung trage.
Und hier setzt konkret das Projekt „Mein Körper gehört mir“ an: Es stärkt das Ich der Kinder, ihr Selbstvertrauen, ihre Bereitschaft zur Abwehr von Übergriffen und zur Suche nach der Hilfe Dritter. Die Präventionseinheiten helfen dem Kind, Ja- und Nein- Gefühle zu unterscheiden und die Regeln zu lernen, Gefahrensituationen vorzubeugen. Das Programm soll dazu beitragen, dass Betroffene das Schweigen brechen, das den Täter schützt und das Opfer isoliert.
Bei den Auftritten der Darsteller lernen die Kinder spielerisch und dennoch tiefgründig ihre Lektionen: Es werden leichtverständliche Alltagszenen gespielt, die den Schüler nicht auf reine Konsumierung beschränken, sondern zu Rollenspielen, Fragen und Gesprächen anregen. Die „Problemhärte“ steigert sich in den drei aufeinander aufbauenden Teilen. Im „Normalunterricht“ der Schule findet dann jeweils unter der Leitung der Klassenlehrer eine Nachbereitung statt.
Die weiteren Spieltage sind für 12. November und Mittwoch, 19. Dezember, geplant.
„Mein Körper gehört mir“, unter diesem Thema findet in diesen Wochen an der Grundschule in Garrel ein Projekt zur Gewaltprävention statt. Zu Gast sind Mitglieder der Theaterpädagogischen Werkstatt Osnabrück (rechts im Bild), die in drei Sequenzen mit den Kindern des dritten Jahrgangs arbeiten.
Die zwei Akteure der „Werkstatt“ werden noch am Mittwoch, 12. November und Mittwoch, 19. November, in der Grundschule zu Gast sein.
Eine Ausstellung mit Arbeitsergebnissen aus dem Textil-Unterricht ist zurzeit in der Pausenhalle der Katholischen Grundschule Garrel aufgebaut. Die Präsentation findet das große Interesse von Lehrkräften, Eltern, Kindern und sonstigen Besuchern. Dargestellt werden Arbeiten, die nach dem Shibori-Verfahren von der Lehrerin Tanja Kinas mit den Kindern aus der Klasse 4d hergestellt worden sind.
Shibori ist die japanische Bezeichnung für ein spezielles Reserveverfahren, bei dem bestimmte Stoffpartien gefaltet, geknüllt, abgebunden oder abgeklemmt werden, so dass sie während des Färbeprozesses keine Farbe aufnehmen können. „Der Begriff „Shibori“ stammt von dem japanischen Wort „Shiboru“ ab und bedeutet „wringen“, „auspressen“, „pressen“.“ Der Begriff „Reserve“ für alle Reserveverfahren bedeutet, dass man einen Teil des Stoffes „besetzt“, „freihält“ oder „ausspart“. Für Reserveverfahren, die ohne Wachs durchgeführt werden, setzt sich der Begriff „Shibori“ immer mehr durch.
Eintauchen von Stoff in ein Farbbad ist eine Färbetechnik, die seit fast 2000 Jahren in asiatischen, südamerikanischen und afrikanischen Kulturen angewendet wird. Die ältesten Seidenstoffreste mit Shibori-Technik, die man in China fand, werden auf 1200 bis 1400 Jahre geschätzt. Im Laufe der Zeit entwickelten sich in verschiedenen Ländern und Kontinenten spezielle Färbekulturen mit typischen Motiven und Musterungen des Shibori-Verfahrens auf textilen Flächen, die sich nach dem Herkunftsland unterscheiden. Verschiedene Shibori-Techniken werden auch heute noch in vielen Ländern der Welt ausgeübt.
Folgende Shibori-Techniken wurden von den Schülern der Klasse 4d im Textilunterricht selbstständig erarbeitetet:
Marmorieren– mit dieser Technik lassen sich Marmoriereffekte erzielen. Der Stoff wird zu einer Kugel zusammengeknüllt und von allen Seiten mit einer Kordel fest umwickelt.
Gegenstände einwickeln – dabei werden verschiedene Gegenstände, wie Steine oder Muscheln unter den Stoff gelegt und mit einem Gummiband abgebunden.
Zipfel abbinden – in der Mitte des Stoffes wird ein Zipfel hochgezogen und an der Spitze mit einem Doppelknoten fest abgebunden. Paketschnur wird so um den Zipfel gewickelt, dass einige Stellen des Stoffes sichtbar bleiben.
Stoff falten und abklemmen – bei dieser Technik wird der Stoff wie eine Ziehharmonika in gleichmäßige Falten gelegt und mit Hilfe von Plastikwäscheklammern in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen abgeklemmt. Eine weitere Möglichkeit besteht den ziehharmonikaartig gefalteten Stoff mit zwei deckungsgleichen Holzformen und der Schraubzwinge abzuklemmen.
Unsere Bilder zeigen Ausschnitte aus der Ausstellung.
Rund 550 Medien, darunter fast 500 Bücher, präsentierte die Katholische Öffentliche Bücherei (KÖB) Garrel während ihrer Buchausstellung im Saal des Johanneshauses. Klar, dass sich auch die Schulklassen der Katholischen Grundschule den Besuch der Ausstellung nicht entgehen ließen.
Die Buchausstellung gehört im Rahmen der Leseförderung zu den Veranstaltungen, die sich regelmäßig auf dem Aktionsprogramm der Schule wiederfinden. Mit großem Interesse schmökerten die Kinder, blätterten in den zahlreichen Neuerscheinungen und ließen sich die Lieblingsbücher auf Bestellzetteln notieren in der Hoffnung, dass die Eltern mit dem Kauf dann auch einverstanden sind.
Unsere Aufnahmen: Viertklässler beim Sichten der Bücher. Viele ließen sich von den netten Mitarbeiterinnen der Bücherei auch einen Bestellzettel ausfüllen. Fotos: Siegfried Krause
Lehrkräfte und Erzieherinnen arbeiteten an einem gemeinsamen Bildungsverständnis
Vorreiter für andere Bildungseinrichtungen waren die Katholische Grundschule Garrel, der Barbara-Kindergarten und der Kindergarten St. Peter und Paul in Garrel: Lehrkräfte und Erzieherinnen der drei Einrichtungen, die auch sonst das ganze Jahr über in vielfältiger Weise sehr gut miteinander kooperieren, trafen sich mit dem Ziel der Optimierung der Zusammenarbeit zu einer gemeinsamen Fortbildungsveranstaltung.
Das Thema der ganztägigen Tagung lautete: „Entwicklung eines gemeinsamen Bildungsverständnisses!“
Als Referenten hatte das Organisationsteam den Leiter der evangelischen Heimvolkshochschule Rastede, Herrn Dr. Reinhard Pirschel und die Lehrern Stephanie Meyer von der Grundschule in Bethen gewinnen können. Nach Eingangsreferaten bildeten sich Gruppen aus Lehrkräften und Erzieherinnen. Das Ziel der mehrstündigen gemeinsamen Arbeit war es, über Erziehungsinhalte, Methoden und Erziehungsziele zu beraten und zu diskutieren. Nach der Auswertung der Arbeitsergebnisse konnten die Teilnehmer feststellen, dass man nicht nur eine Menge voneinander gelernt hatte, sondern in vielen Bereichen der Arbeit gar nicht so weit auseinander liegt.
Denn fest steht für die insgesamt 44 Lehrkräfte und Erzieherinnen, die an der Fortbildungsveranstaltung teilnahmen, dass eine enge Zusammenarbeit und die „Verzahnung“ der Kindergarten- sowie der schulischen Arbeit eine Voraussetzung dafür sind, dass die Kinder erfolgreich von dem Kindergarten in die Schule überwechseln können.
Deshalb wollen die Mitarbeiter/innen der drei Einrichtungen auch in Zukunft im Gespräch bleiben. Auf einer nächsten, gemeinsamen Dienstbesprechung soll das Thema „Brückenjahr im Kindergarten und Erstunterricht in der Schule – Möglichkeiten der Verknüpfung“ im Mittelpunkt von Gesprächen stehen. Insgesamt soll ein enges Miteinander dazu beitragen, dass die Kinder umfassend zu ihrem Recht kommen.
Unsere Bilder entstanden während der Fortbildungsveranstaltung. Die Räumlichkeiten stellte die Raiffeisenbank Garrel den Teilnehmern zur Verfügung. Für die in der Raiffeisenbank erfahrene Gastfreundschaft bedanken sich Erzieherinnen und Lehrkräfte an dieser Stelle ganz herzlich.
An dem dritten Garreler Freimarktslauf, der am 20. September 2008 ein riesiges Publikum anzog, beteiligten sich allein 169 Jungen und Mädchen der Grundschule Garrel. Damit haben 41,1 Prozent aller Schulkinder der Schule aktiv an der sportlichen Veranstaltung teilgenommen. Sie wetteiferten beim Bambinilauf oder bei den Schülerläufen über 2,5 Kilometer mit der Konkurrenz.
Sehr erfreut waren die an der Schule verantwortliche Lehrkraft Petra Krüger-Janning und die Kinder, als BV-Akteur Ludger Wiese die teilnehmerstärksten Klassen nun mit Geldpreisen überraschte.
Im kommenden Jahr wollen alle Klassen erneut mit guten Beteiligungen zeigen, dass sie sportlich fit sind. Außerdem ist geplant, ein Mitarbeiter-Team, bestehend aus Lehrkräften und pädagogischen Mitarbeiterinnen, über fünf Kilometer starten zu lassen.
Ihr „Moordiplom“ erwarben in Bösel die Kinder der Klasse 4c der Katholischen Grundschule in Garrel. Bevor die Disziplinen für das Diplom abgelegt wurden, erhielten die Jungen und Mädchen viele Informationen über Entstehung, Nutzung und Regenerierung der Moorlandschaften. Als Ansprechpartner stand Bösels „Moorgeist“ und früherer Heimatvereinsvorsitzender Caspar Pleye den Schülern zur Verfügung.
Torf graben, Stockspringen und Stiefelweitwurf bereiteten dem Nachwuchs anschließend viel Spaß. „Die Veranstaltung war ein wertvoller Baustein in der Unterrichtseinheit zum Thema Moor“, freute sich auch Lehrerin Alexandra Rubach. Unsere Aufnahmen entstanden bei den unterschiedlichsten Aktionen im Böseler Moor. Fotos: Doris Focken
Feuerwehrübung diente der Sicherheit der Garreler Schüler
Rauchschwaden zogen am Donnerstag durch die Pausenhalle der Katholischen Grundschule Garrel und die schulinterne Alarmanlage heulte im Dauerton: Nur wenige Minuten dauerte es, bis 410 Kinder aus 18 Schulklassen mit ihren Lehrkräften das Schulgebäude verlassen und auf dem naheliegenden Schützenfestplatz geordnet Aufstellung genommen hatten.
„Alle Personen sind in Sicherheit“, konnte Schuleiter Norbert Högemann vermelden, nachdem die Klassen- und Gruppenleiter die Anwesenheit aller Kinder bestätigt hatten. Gerade in diesem Moment erreichten auch drei Einsatzfahrzeuge der Freiwilligen Feuerwehr Garrel das Schulgelände. Während einige Einsatzkräfte mit Atemschutzgerät die Schulräume nach eventuell verbliebenen Personen durchsuchten, begannen ihre Kollegen draußen mit den Löscharbeiten.
Bürgermeister Andreas Bartels, sein Stellvertreter Karl-Heinz Focken und Amtsleiter Wilfried Schewe beobachteten interessiert den Einsatz. Vor Ort waren ebenfalls Herbert Holthaus und Reinhard Meyer von der Polizeistation in Garrel. Wie die Kinder und ihre Lehrkräfte inzwischen bemerkt hatten, handelte es sich bei dem Großeinsatz um eine Übung, die zwischen der Freiwilligen Feuerwehr und der Schulleitung abgesprochen worden war. Geprobt werden sollte das richtige Verhalten der Schulgemeinschaft nach Auslösen des Alarms. „Alles hat gut funktioniert, die Vorschriften sind eingehalten worden“, lobte stellvertretender Gemeindebrandmeister Franz Kühling. Der Feuerwehr-Aktive wies auf die Bedeutung solcher Übungen für die Sicherheit von Schulkindern und Personal hin.
Für die gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Schulträger und Feuerwehr bedankte sich abschließend Schuleiter Högemann.
Während innen das Gebäude nach verbliebenen Personen abgesucht wurde, führten weitere Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Garrel draußen Löscharbeiten durch. Vertreter der Feuerwehr, Polizei und Gemeinde zeigten sich mit dem Ablauf der Übung sehr zufrieden.
Amerikanischer Feuerwehrmann besuchte die Klasse 4a
Unverhofften Besuch von einem Feuerwehrmann aus Kentucky hatten die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Katholischen Grundschule in Garrel. Gerry Simpson hatte auch seine Ausrüstung mitgebracht, die bei den Kindern auf sehr großes Interesse stieß.
Der Amerikaner bereist zurzeit knapp 50 Staaten in der ganzen Welt, um Feuerwehr-Organisationen in die Arbeit mit einer neuartigen Wärmebildkamera einzuweisen. So nehmen in diesen Tagen auch Feuerwehrmänner aus ganz Niedersachsen an seinen Schulungen teil. In Garrel hat Gerry Simpson seine „Feuerwehrschule“ bei der Firma Neumeister an der Böseler Straße eingerichtet. Mit der Kamera geübt wird in einem Container, in dem für die Demonstrationen Rauch und Qualm erzeugt werden.
Der amerikanische Feuerwehrmann Gerry Simpson aus Kentucky besuchte die Jungen und Mädchen der Klasse 4a der Garreler Grundschule. Die Ausrüstung des Spezialisten wurde von den Kindern bestaunt.
Da Gerry Simpson ausschließlich Englisch spricht, konnten sich die Schulkinder in dieser ihnen seit dem dritten Schuljahr nicht mehr fremden Sprache versuchen. „Bei den Schulungen muss jedoch häufig übersetzt werden“, erklärte der amerikanische Feuerwehrmann.
Der Gast zeigte den Jungen und Mädchen seine komplette Schutzkleidung samt Helm, aber auch die technisch interessante Wärmebildkamera. Da Gerry Simpson aber direkt von der Arbeit in den Klassenraum kam und einen entsprechenden Brandgeruch in der Klasse verbreitete, behielten die Kinder doch ein wenig Distanz.
Garrels Pfarrer Dechant Paul Horst vollendete am Dienstag, 16. September 2008, sein 60. Lebensjahr. Zu diesem freudigen Ereignis wollte selbstverständlich auch die Katholische Grundschule Garrel ihren Glückwunsch übermitteln, zumal die Schule eine sehr gute Zusammenarbeit mit Dechant Horst und der Kirchengemeinde pflegt. Stellvertretend für die Schulgemeinschaft machte sich die Flötengruppe unter der Leitung von Lehrerin Walburga Tapken und in Begleitung des Rektors Norbert Högemann auf den Weg, um dem Geistlichen ein Geburtstags-Ständchen zu bringen.
Dechant Paul Horst war begeistert von dem musikalischen Können der Kinder. Auch staunte der Pfarrer über das „Outfit“ der Kinder: Erstmals trat eine Schulgruppe nämlich mit den neuen T-Shirts auf, die vom Förderverein der Grundschule Garrel finanziert worden sind. Für das Ständchen revanchierte sich Paul Horst mit Süßigkeiten. Zum Abschied wünschte die Gruppe dem Geburtstagskind noch einen schönen und erlebnisreichen Tag.
Unser Foto zeigt die Flötengruppe mit dem Geburtstagskind Dechant Paul Horst und der Lehrerin Walburga Tapken.
Garrel (hög) – Die Sicherheit im Verkehr und speziell am Bus ist für die gerade erst eingeschulten Erstklässler besonders wichtig. Aus diesem Grunde führte die Katholische Grundschule Garrel in Zusammenarbeit mit den örtlichen Polizeibeamten Reinhard Meyer und Herbert Holthaus sowie dem Busunternehmen Hanekamp nun ein Sicherheitstraining durch. Im Unterricht wurden die von den Polizisten erläuterten und am Schulbus praktizierten Regeln vor- bzw. nachbereitet.