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Hallo Kinder!

Hier findet ihr von euch selbst geschriebene Berichte, Geschichten und vieles mehr.  Einige Blätter könnt ihr euch auch ausdrucken lassen und anschließend bearbeiten oder bemalen.

Viel Interessantes findet ihr auch auf den roten Links. Einige dieser Adressen und deren Inhalte kennt ihr sicher schon, andere sind vielleicht neu. Die folgenden Links möchten wir euch besonders empfehlen, da ihr hier viel lernen könnt.

Viel Spaß!

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http://kinder-niedersachsen.de

http://www.hamsterkiste.de

http://www.antolin.de

http://blinde-kuh.de

http://www.internet-abc.de

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Mai 2009

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Willkommen im Land der Burgen!            Alle Bilder unter: Unsere...

Bühne verwandelt sich in ein Land der Burgen

Das Thema Mittelalter, aber wahrscheinlich auch die Ausstellung der schönen Burgen  im Vorjahr hat die Kinder zu diesen bestaunenswerten Arbeiten angespornt. Mit viel Fantasie in der Umsetzung der unterschiedlichsten Materialien sind diese beachtenswerten Werke entstanden. Kaum ein Kind der Schule kann sich dem Reiz dieser „Landschaft“ entziehen. Große Augen träumen sich in eine entfernte Welt, die sich Ihnen hier nun zeigt.





Alle Bilder unter: Unsere...

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Im Zeughausmuseum / Bericht von Peter aus der 4a

Am 17.04.2009 besuchten wir das Zeughaus in Vechta. Als Erstes machten wir eine Führung mit Kati. Sie erzählte uns alles über die früheren Zeiten in Vechta. Nachdem sie uns alles berichtet hatte, gingen wir zu den Ehrenstrafen. Es gab viele verschiedene Methoden. Doch keine sollte zu Blut führen. 

Als Erstes zeigte sie uns die Schandtonne. In die Schandtonne wurde ein Mensch eingesperrt. Nur der Kopf und die Füße schauten heraus. Mit dieser Tonne musste man 2-3 Stunden herumlaufen. Die Schandtonne durfte Blerjim ausprobieren.


Auch den Spanischen Esel lernten wir kennen. Dieser Esel ist ein Holzdreieck und man musste sich auf die spitze Seite setzen. Edgar durfte sich auf den spanischen Esel setzen. Doch lange hielt er es nicht aus.


Die Halsgeige zeigte Kati uns auch. Wie der Name schon sagt, sieht sie aus wie eine Geige. Es waren drei Löcher in der Geige. Durch das erste Loch steckte man seinen Kopf, durch die beiden anderen Öffnungen seine Hände. Damit musste man 1-2 Stunden herumlaufen. Du kannst dir ja denken, wie schwer deine Hände dann werden. Diese Halsgeige durfte Erich ausprobieren.


Als Nächstes  bekamen wir den Pranger zu sehen. Ein Pranger ist so ähnlich wie eine Halsgeige, nur dass das Loch für den Kopf in der Mitte ist und die Löcher für die Hände an den beiden Seiten sind. Diesen Pranger durfte Felix ausprobieren.

Dann zeigte Kati uns die Schandmaske. Auf einer Schandmaske sind große Ohren als Zeichen dafür, dass man gelauscht hatte. Dann waren auf einer Schandmaske noch große Augen als Zeichen dafür, dass man irgendwo geschaut hatte. Die große Nase bedeutete, dass man herumgeschnüffelt hatte und eine heraushängende Zunge zeigte, dass man geschwätzt hatte. Diese Maske durfte Justin aufsetzen.


Auch ein Strohkranz wurde uns gezeigt. Kati erzählte uns, dass wäre die schlimmste Ehrenstrafe, doch das haben wir ihr erst geglaubt, nachdem sie uns den Strohkranz ausführlich erklärt hatte. 

Auch Lastersteine waren eine Strafe im Mittelalter. Diese wurden einem an den Fuß gebunden und man musste damit 1-2 Stunden gehen. 

Bei einem Spießrutenlauf wurde der Sünder bis zum Gürtel hin ausgezogen und lief durch eine Reihe mit ein- oder mehreren hundert Ruten aus Hase oder Weide. 

Mit dem Menschenfänger wurden früher Raubritter von ihrem Pferd gezogen. Da am Rand des Menschenfängers scharfe Spitzen angebracht waren, war der Raubritter danach so gut wie bewegungsunfähig und musste genau darauf hören, was der Fänger sagte.

Der Menschenfänger gehörte eigentlich nicht zu den Ehrenstrafen.

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April 2009

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Im Zeughausmuseum am 17.4.2009
 
Heute erleben wir, die Klassen 4a und 4b, etwas ganz Abenteuerliches.
Wir fahren ins Zeughausmuseum nach Vechta. Als Erstes steht für die
4b das Schmieden an. Die 4a hat eine Führung. Alle dürfen schmieden.
Es macht sehr viel Spaß.

Ich, Gölbahar, sitze gerade an einem Tisch mit meinen Freunden und schreibe diesen Bericht. Wir fragen uns, ob die 4a auch einen tollen Bericht schreiben wird. Naja, wer weiß?


Das Eisen nimmt langsam seine Form an. Es soll ein Messer entstehen.
Jonas reißt gerade mit Lukas seine Witze. Manchmal sind die Witze ganz schön witzig. Aber nun wieder zum Eigentlichen. Wir sind fasst alle durch mit dem Schmieden. Alle scheinen richtig BEGEISTERT zu sein.

Herr Krause darf auch mal schmieden.
So, fertig! Nun kann das Messer mit Hilfe eines Trennkeils getrennt werden.
Wir sind richtig stolz auf unser krummes Messer.

Frau Helmes hat mal kurz vorbeigeschaut
und Herrn Krause eine Fotokamera gebracht.


Justin hat einen Topfhelm angezogen. 
In einem Topfhelm kriegt man kaum Luft und er ist 5 kg schwer. Wir sehen grade eine Ritterrüstung. Diese Ritterrüstung nennt man Harnisch. Die Führerin zeigt uns auch echte Schlagwaffen. Die sind echt der HAMMER. 

Jetzt sind wir bei Katia, die uns durch den andere Teil des Museums führt. Sie erklärt uns alles über das alte Vechta. Alles ist sehr spannend. Nach einiger Zeit gehen wir in die alten Gefängniszellen. Es war schon lange her, dass jemand hier im Knast war. Nun gehen wir eine Zelle weiter. Sieht sehr eng aus und ist es auch. Das Bett ist mit Stroh gefüllt. Er oder Sie hatten es bestimmt nicht gemütlich.

Wir gehen noch eine Zelle weiter.
Hier sind echt viele und verschiedene Sachen. Mit diesen verschiedenen Sachen werden Leute, die mal frech waren, gefoltert und gedemütigt. 

Wir gehen jetzt nach oben. Hier ist ein Markt aus dem Mittelalter.
Hier bezahlt man nicht, hier tauscht man.


Oh, man! Gleich heißt es ,,verabschieden'', weil wir  nach Hause fahren müssen. Wir klatschen noch einmal für die beiden Studentinnen und bedanken uns für alles.

Draußen machen wir noch Fotos, jede Klasse einzeln.
Nachdem Frau Helmes die Fotos gemacht hat, gehen wir alle zum Bus. Zufrieden fahren wir mit allen schönen Erinnerungen nach Hause.



Dieser Bericht wurde geschrieben von Gölbahar Chaker.

Fotos: B. Helmes, S. Krause

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März 2009

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Wünsche zur Verbesserung der Schule

Die Kinder der Klasse 4e haben sich mit ihrem Lehrer Herrn Westerhoff Gedanken darüber gemacht, in welchen Bereichen des Schullebens es noch Verbesserungsmöglichkeiten geben könnte. Das Ergebnis stellten sie dem Rektor der Schule, Herrn Högemann, vor. Herr Högemann gab dann noch einige Tipps, wie man mit bestimmten Vorschlägen weiter verfahren sollte.


Was zum Beispiel das Übel der Beschädigung von Fahrrädern auf dem Schulhof betrifft, haben die Kinder inzwischen einen Brief an den Bürgermeister geschrieben und um bessere Überwachungsmöglichkeiten des Schulgeländes gebeten.  

Das Thema „flotte Schuluniformen“ soll im vierten Jahrgang weiter diskutiert und an den Schulvorstand herangetragen werden.

Die gesammelten Wünsche können an dieser Stelle nachgelesen werden. Vielleicht kommen ja noch mehr Ideen hinzu.

Unser Foto zeigt die Kinder der Klasse 4e bei der Überreichung der Wunschliste an Herrn Högemann.

DIE WUNSCHLISTE:

    -    mehr Zeit in der Schule am Computer            

     -   Pausenraum (gestaltet)

Wir wünschen uns einen Pausenraum, in dem man sich in der Pause aufhalten kann um z.B. Billard oder Tischkicker zu spielen.

-         Pausenraum um Frühstück zu kaufen/bekommen

Wer sein Frühstück vergessen oder keines von zu Hause mitbekommen hat,  sollte die Möglichkeit haben, ein Frühstück in der Schule zu bekommen.

-         Streitschlichter

Kinder ab  der 3. Klasse sollten lernen, in den Pausen Streit schlichten zu können.

-         mehr Wettkämpfe mit anderen Klassen

-         bei der Rutsche eine bessere Treppe

Unsere Treppe ist zu steil, deshalb wünschen wir uns eine neue Treppe.

-         Schuluniform (flott)

Die Schuluniform sollte modern aussehen und die Mädchen  die Wahl zwischen Hose und Rock haben. Sie sollte auch verpflichtend sein.  

-         Schließfächer  für Kinder ab der 3. Klasse auf den Fluren

Wir wünschen uns Schließfächer für private Sachen.

-         Tore mit Netzen und abgegrenzte Spielfelder

-         Luftpumpen

Viele Bälle sind oft platt. Jede Klasse sollte eine Luftpumpe haben.

-         lebhafte Farben für die Klassenräume

Wir wollen die Klassenräume bunter haben, damit sie nicht so langweilig aussehen.

-         im Sommer mehr Unterricht draußen

Damit meinen wir z.B.: Im Sachunterricht Experimente draußen machen.  

-   Inline – AG

-          kleine Pausen abschaffen, dafür große Pausen länger     

gez.  Malte Buschenlange


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Februar 2009

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Besuch von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes
in der Klasse 4a


Am 17.2.2009  besuchten uns Herr  A. Rolfes und Herr  T. Perk vom Deutschen Roten Kreuz. Herr  Rolfes ist Rettungssanitäter und er erzählte
uns viel von seiner Arbeit. Herr Perk arbeitet ehrenamtlich beim Deutschen Roten Kreuz. 

 

                                                                                              Zuerst übte Herr Rolfes mit uns, wie man sich in einer Gefahrensituation  richtig verhält und schnell Hilfe holen kann.
Dafür benötigten wir die Nummer der Notrufzentrale: 112 .   
Wir erarbeiteten auch die wichtigsten Informationen, die der Anrufer der Notrufzentrale mitteilen muss:
Name:
Ort, Straße, Hausnummer:
Was ist passiert?
Was kann ich tun, bis der Rettungswagen eintrifft?
Nach diesem Notruf ist in Garrel nach 15 Minuten der Rettungswagen da.
Herr Rolfes zeigte uns alle Möglichkeiten, wie er den Menschen, zu denen er gerufen wird, helfen kann.
So lernten wir zum Beispiel eine Atemmaske und eine Infusion kennen. Viel Spaß machte uns auch das Anlegen eines Druckver-bandes.
Besonders  interessierte uns das Innere des  Rettungswagens.



Für Justin war es ein schönes Erlebnis einmal unverletzt
auf einer Trage zu liegen. Er wurde so gut festgeschnallt und gepolstert, dass ihm auch bei schneller Fahrt nichts hätte passieren können.
Die zwei Stunden vergingen sehr schnell, und wir haben viel
von der Arbeit eines Rettungssanitäters gelernt.

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Mai 2008

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Wo lebten die Ritter? 

Hier seht ihr einige Arbeiten, die ihr im Sach- und Werkunterricht gestaltet habt: Burgen aus Papierrollen und Burgen aus Karton.






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Wie die Ritter lebten und mehr

Mai 2007/ Kinder berichten über den Besuch des Zeughausmuseums Vechta 


Wie die Ritter lebten und mehr

In Sachunterricht hatten wir und die Klasse 4D das Thema Ritter, Burgen und das Mittelalter. Da wir so neugierig und interessiert waren, hatten unsere Klassenlehrer eine gute Idee. Sie organisierten eine Fahrt in das Museum Zeughaus  in Vechta.  

Als erstes entdeckten wir am Eingang ein Wappen, das aus dem Jahre 1863 stammte. Dort begrüßten uns die Führer Lukas und Andre. Wir und die Klasse 4D wurden aufgeteilt. Die 4C, also wir besichtigten erst das Zeughaus. Unsere Taschen durften wir in dem 1. Stockwerk ablegen. 

Wir kamen zu einem Tisch, auf dem Vechta so wie früher aufgebaut war. Abseits von der Stadt wurde eine sternartige Form zum Schutz vor Angreifern gebaut. In dem Stern wurden Häuser, Wohnungen, Reitställe, Backhaus, Brauhaus, Pulverhäuser und das Zeughaus gebaut, das es heute noch gibt.  Den Stern gibt es nicht mehr. 

Danach zeigte uns Andre gefährliche Waffen. Als erstes erklärte er uns, was eine Hellebarde war. Damit konnte man auf drei verschiedene Arten kämpfen. Es gab auch Krähenfüße zu sehen. Die hießen wegen ihrem Aussehens so. Im Krieg wurden sie vor die gegnerische Burg ins hohe Gras geworfen. Wenn die Soldaten dann kamen und dort drauftraten, tat das höllisch weh.

Auch einen Brandstab konnten wir betrachten. Das war ein Stab, der oben gebogen war. Auf dem Bogen war eine runde Platte angebracht. Die hielt man ins Feuer und danach drückte man sie auf die frische Wunde. Dann konnte man nicht mehr an Bazillen sterben, aber an Brandwunden. 

Kanonenkugeln wurden uns auch gezeigt. Es gibt welche,  die innen hohl waren und mit Schießpulver gefüllt wurden. Andere konnte man wie ein Puzzle in zwei Stücke aufteilen. Sie hingen mit einer Kette zusammen. Aber es gab noch viele mehr. Andre führte uns in eine Zelle. Er sperrte uns für kurze Zeit dort ein und da entdeckten wir nicht gerade nette Sprüche an den Wänden, am Bett und an der Toilette. 

Wir gingen zu den Ehrenfolterwerkzeugen. Mario durfte den Pranger ausprobieren. Man hatte eine Eisenkette um den Hals, von der hinten eine Metallkette zu einer Stange an der Wand angeschlossen war. Die bestimmte Ehrenfolter war dazu da verspottet zu werden.

Wir lernten die Streitgeige kennen, die Doreen ausprobieren durfte. Ihr Kopf und die Hände wurden eingeschlossen, so dass sie die Hände hochhalten musste. Die Hände konnten dann einschlafen und das tat weh. 

Denis Getz durfte eine Schabanakmaske aufsetzen. Das war eine Maske für den Kopf. Die Masken stellten dar, was man Falsches gemacht hatte. Eselsohren bedeuteten zum Beispiel, dass man gelauscht hat, oder große Augen, dass man spioniert hat, oder eine lange Zunge, dass man alles weitererzählt. 

Den Eselsrücken gab ´s auch. Jannick durfte ihn so gleich ausprobieren. Man musste sich auf eine spitze Ecke setzen. Die Hände wurden auf den Rücken gebunden und an die Füßen wurden Gewichte gehängt. Auch ein Fass gab es als Ehrenfolter. Damit mussten Leute umherlaufen, weil sie ihre Familie arm gemacht hatten, weil sie spielsüchtig waren oder tranken. Für die Gemeinde war es eine Plage, denn sie mussten für die Familie aufkommen.

Es gab auch einen Menschenfänger, der halb Waffe und halb Ehrenfolter war. Damit fingen die Bauern Raubritter, die ihnen etwas stehlen wollten. Mit der Waffe zog man sie dann vom Pferd. Wenn die Raubritter sich dann noch wehrten, dann konnten sie getötet werden, weil im Menschenfänger Nagelspitzen angebracht waren.

Danach wurden die Gruppen gewechselt. Wir gingen zu Lukas in die Schmiede, die 4D ging zu Andre und er zeigte ihnen, was er uns auch gezeigt hatte. In der Schmiede zeigte Lukas uns, wie man ein Messer im Mittelalter schmiedete und wir durften es ausprobieren. Als wir mit dem Schmieden fertig waren, schenkte uns Lukas das Messer und gab es unserer Klassenlehrerin. 

Wir beschauten eine Ritterrüstung und ein Kettenhemd. Die Rüstung bestand aus vielen verschiedenen Teilen. Wenn die Rüstung noch nicht ganz fertig war, nannte man sie auch Hanisch. Wir durften die Helme und die Armrüstung ausprobieren. Die Rüstung war schwer aber gut bewegbar. 

Auch zeigte uns Lukas Einhandschwerter, Einandhalbschwerter und Zweihandschwerter. Nach dem er uns gezeigt hatte, wie wir mit den Schwertern umgehen mussten, durften wir sie selber ausprobieren. 

Mit viel Wissen und Spaß am Ausflug mussten wir wieder zu der Schule zurückfahren.

Den Bericht verfassten:
Carina Blanke
Laura Niemann
Janine Rolfes


Menschen kamen an den Pranger
Besuch im Zeughaus Vechta 

In Vechta angekommen, versammelten sich unsere Klassen vor dem Zeughaus im Museum. Neben dem Zeughaus stand ein Triebock (Katapult) und davor standen Soldaten in Lebensgröße. Im Zeughaus begrüßten uns Andre und Lukas, die uns auch die Regeln erklärten, z.B. was man anfassen durfte und was nicht. Lukas ging mit der 4d in die Schmiede und Andre nahm uns mit in den ersten Stock.

Wieder unten, zeigte uns Andre das Modell von der Stadt Vechta. Zum Schutz vor den Angreifern, die bei Bremen waren, haben die Einwohner aus Vechta eine Zitadelle gebaut. Unter der Zitadelle waren Höhlen und Gänge, in denen die Menschen gelebt haben. Die fünf  Pulverhäuser standen außerhalb der Zitadelle. Wenn man durch das Stadttor Vechta kam, sah man als erstes das Zeughaus, links daneben war eine Brauerei, eine Bäckerei und eine Schmiede und rechts daneben die Admiralzentrale.

Dann zeigte Andre uns viele verschiedene Kanonenkugeln. Außerdem erzählte er von Krähenfüßen. Diese legte man ins hohe Gras, vor der Burg des Feindes. Auch zeigte Andre uns eine Hellebarde, mit ihren drei Funktionen. Die erste Funktion war die Axt, mit der die Feinde getötet wurden. Danach kam die Lanze und zum Schluss der Nagel, der auch als Ständer diente. Wenn die Axt und die Lanze versagten, wurde der Nagel auch gegen Feinde eingesetzt.

Nun gingen  wir zu den Gefängnissen. Unsere ganze Klasse stellte sich in eine Zelle und Andre schloss uns ein. In der Zelle waren die Wände voll geschrieben, überwiegend mit Schimpfwörtern. Der letzte Gefangene war 1991 in dieser Zelle, also noch gar nicht so lange her. Danach zeigte Andre uns einige Folterapparate, den Pranger und die Holzgeige. Mario durfte den Pranger ausprobieren. Der Pranger wurde um den Hals gebunden. Das Ende, welches aus einer Metallschnur bestand wurde an die Wand gekettet, so musste der Gefangene die ganze Zeit stehen. Er musste ungefähr zwei bis drei Stunden stehen. Danach kam die Halsgeige, die Doreen ausprobieren durfte. Die Halsgeige ist eine Bestrafung für alle Zicken. Die Halsgeige besteht aus einem riesigen Holzbrett mit drei Löchern. In ein Loch kam der Kopf und in die anderen die Hände. So musste man um die zwei Stunden aushalten. Anschließend waren die Hände so in Mitleidenschaft gezogen, dass man sie fast nicht mehr bewegen konnte. Dann kam die Schandmaske, die Denis ausprobieren durfte. Die Schandmaske ist eine Maske, die eine lange Zunge hat, die bedeutet, dass man alles ausplaudert. Die Maske hatte auch lange Ohren, die aussagten, dass man immer gelauscht hat. Außerdem hatte sie große Augen, die dafür standen, dass man Sachen gesehen hat, die man nicht sehen sollte. Mit dieser Maske sollte man zur Strafe im ganzen Dorf herumlaufen.

In der Schmiede erklärte uns Lukas die Regeln: Dass wir vorsichtig sein sollten, weil die Temperatur des Feuers über 1000 Grad Celsius betrug. Anschließend gingen wir rein. Lukas machte das Feuer an und es ging los. Jeder durfte mit dem Hammer ein paar Mal schlagen. Am Ende hatten wir ein Messer herausgeschmiedet. Es wurde unserer Lehrerin überreicht.

Dann  zeigte Lukas uns eine Rüstung. Jeder durfte einen Teil anziehen. Nachdem wir das geschafft hatten, gingen wir einen Raum weiter. Dort durften wir ein Schwert hochheben und damit herumwedeln. 

Es berichten:  Tobias Averbeck
                       Felix Hackstedt
                       Steffen Lüers 
                       Dennis Maksimov


Ein Schulausflug ins Zeughaus nach Vechta

Da wir im Sachunterricht das Thema „Ritter, Burgen und das Mittelalter“ durchgenommen haben, hatten Frau Holtfort und Herr Wehr die Idee, ins Zeughaus nach Vechta zu fahren.

Mit dem Bus fuhren die 4d und wir nach Vechta.
Als wir ankamen, begrüßten uns Andre und Lukas. Sie arbeiten als Museumsführer im Zeughaus. Unsere Klasse ging zuerst mit Andre in den oberen Teil des Gebäudes. Dort wurde unser Wissenstand überprüft. Im Hintergrund war eine Ausstellung. Anhand einer Zeichnung und Modellen erklärte Andre, wie Vechta entstand. Im Mittelalter hieß der heutige Stoppelmarkt  „Stapelmarkt“. Von ihm aus kam eine furchtbare Krankheit, die Pest. Dreckige Gräben und Gewässer führten zu dieser Krankheit.
Außerdem erklärte Andre uns den Aufbau einer Zitadelle. In Form eines Sterns ist sie aufgebaut. Außen standen 4 Pulverhäuschen. Innen waren eine Kirche, das Zeughaus und Wohnungen. Neben der Zitadelle stand eine Burg, in der der Bergfried 20 Meter hoch und 15 Meter breit war.

Jetzt wurden uns die Waffen gezeigt. Der Krähenfuß war ein Dreizack mit sehr scharfen Spitzen. Auch verschiedene Kugelarten konnten wir uns anschauen.
Danach führte Andre uns zu einer Zelle. Das Zeughaus war lange Jahre ein Frauen und Kindergefängnis.
Nun gingen wir zu den Ehrenstrafen. Mario wurde an eine schwere Halskette angebunden. Doreen wurde an die Streitgeige genommen, diese ist für Streitsüchtige. Dabei wurden die Hände so gefesselt, dass das Blut in die Arme floss. Nach zwei bis drei Stunden war der Foltervorgang beendet. Auch das japanische Holzpferd wurde von Josua ausprobiert. Das Pferd war nicht rund, sondern eckig und man bekam Gewichte an die Füße gehangen. Dieses war eine Soldatenstrafe. Denis konnte eine Maske aufsetzen. Sie diente als Strafe für Spionage, Gelausche  und Gerede. Robert B. und Josua testeten ein Fass für Spielsüchtige.

Nach einer guten Frühstückspause ging es weiter. Die Gruppen wurden getauscht und unsere Klasse kam zu Lukas in die Schmiede. Zuerst erklärte er, wie ein Messer geschmiedet wurde. Mit einer Zange hielt er ein Stück Eisen ins Feuer. Als das Eisen glühte, musste die Spitze mit einem Hammer platt gehauen werden. Jeder Schüler der Klasse durfte mit aller Kraft auf die Spitze hauen. Zum Abkühlen wurde das Messer in Wasser getaucht. Frau Holtfort  bekam das von uns geschmiedete Messer mit. Zum Schluss schauten wir uns noch die Rüstung an. Einige Teile durften wir davon anprobieren. Sehr sehenswert waren auch die Schwerter.

Es hat uns allen sehr viel Spaß gemacht! Die Idee war sehr gut. Man kann sich viel besser in das Thema rein denken, wenn es veranschaulicht wird. Am liebsten wären wir noch länger geblieben, aber der Bus fuhr nach Hause. Vielen Dank auch an Andre und Lukas, die uns alles so super erklärten.

Dies ist ein Bericht von 
Deniz Kosal und Maria Thoben-Göken


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Schüler-Redakteure fragten nach                                 Januar 2007     

Zu Besuch bei dem neuen Garreler Bürgermeister Andreas Bartels waren die beiden Schüler-Redakteure Simon Dellwisch (links im Bild) und Tobias Bohmann. Wie man auf dem Foto sieht, durften sie sogar in Chef-Sesseln Platz nehmen. Die beiden Mitarbeiter der Arbeitsgemeinschaft „Schülerzeitung“ der Katholischen Grundschule Garrel wurden von dem Bürgermeister freundlich empfangen. Alle Antworten des Bürgermeisters auf die Fragen der beiden Nachwuchsreporter sind hier zu lesen. Das Interview, aber auch viele weitere unterhaltsame und aktuelle Beiträge werden in der nächsten Ausgabe der Schülerzeitung veröffentlicht. Die Zeitung erscheint gegen Ende des Schuljahres.


Interview mit dem Garreler Bürgermeister Andreas Bartels

1.       Wie fanden Sie den Wahlkampf?

Der Wahlkampf war sehr turbulent. Ich hätte ihn mir sachlicher gewünscht.

2.       Wie fühlen Sie sich in Ihrem neuen Amt?

Sehr wohl. Ich habe viele neue tolle Mitarbeiter gefunden, die mir sehr helfen.

3.       Haben Sie schon einmal die Grundschule in Garrel besucht?

Ja, aber bisher nur von außen.

(Inzwischen hat Bürgermeister Bartels die Schule auch von innen gesehen. Er hat den Schulkindergarten besucht, das Lehrerkollegium kennen gelernt und  sich die Räume der Schule zeigen lassen.)

4.       Gibt es eine Möglichkeit größere Räume für den Computer-Unterricht zu schaffen und noch mehr PC's einzukaufen, damit mehr Computer-Unterricht stattfinden kann?

Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass auch schon in der Grundschule mit Computern gearbeitet wird. Bei den Räumlichkeiten muss man prüfen.

5.       Wie alt sind Sie und welche Hobbys haben Sie?

Ich bin 40 Jahre, fahre Rennrad, schwimme gerne und bin Jäger.

6.       Sind in Ihrer Familie alle so groß?

Nein, ich bin der größte mit 2,01 m. Meine Eltern sind beide 1,80 m.

7.       Was waren Ihre Lieblingsschulfächer?

Mathe, Physik, Chemie und Erdkunde.

8.       Haben Sie eine Lieblingsspeise?

Oldenburger Grünkohl mit Pinkel (Wurst) und Kassler.

9.       Welches Auto fahren Sie?

Weil ich viel unterwegs bin, fahre ich einen BMW 320 Diesel.

10.       Was schauen Sie am liebsten im Fernsehen?

Ich komme selten zum Fern sehen. Wenn, dann schaue ich die Nachrichten und sehe gern Sendungen wie Wunder, Welt, Wissen usw..

11.        Welche Musik hören sie gerne?

Die aktuellen Charts.

12.       Fahren Sie gern in Urlaub und wohin?

Ich habe schon seit eineinhalb Jahren keinen Urlaub mehr gemacht. Wenn, dann würde ich gern in den Süden fliegen.

Anschließend hat uns der Bürgermeister noch das ganze Rathaus gezeigt. Besonders interessant waren der große Sitzungssaal, das Trauzimmer und die technischen Anlagen und Besonderheiten.

Simon Dellwisch und Tobias Bohmann

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BINGO – Die Schülerzeitung der Grundschule Garrel    / Juli 2006  

Das Redaktions-Team von „BINGO“ mit Lehrerin Yvonne Prox (rechts) und Lehrerin Ulla Riemann (links) sowie ...

Auch in diesem Jahr erschien am Ende des Schuljahres eine Ausgabe unserer Schülerzeitung „BINGO“. Obwohl die Arbeitsgemeinschaft in diesem Jahr freiwillig besucht werden konnte, waren alle Computer besetzt und die Autoren ein ganzes Jahr lang sehr fleißig.

Zu Beginn des Schuljahres erlernten die Schüler drei Monate lang den richtigen Umgang mit dem Computer. Besonderer Wert wurde dabei auf den Bereich Textverarbeitung gelegt. Im Anschluss arbeiteten sie in Teams an spannenden und informativen Berichten und Geschichten für die Schülerzeitung.

Als die neue Ausgabe nun druckfrisch auf dem Tisch lag, rissen sich Schüler/innen und Lehrkräfte nach der Lektüre. Von vielen Klassen wurde „BINGO“ sogar komplett für alle Jungen und Mädchen geordert. „Lesen macht Laune – und mit ´BINGO´ sogar noch mehr als sonst“, lautete die Devise ...

...ein Auszug aus der beliebten Schülerzeitung mit dem Interview, das die Kinder mit Lehrer Siegfried Krause führten.

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Das Punkteschiff

Du kannst das Schiff auch auf einem Rechenblatt nachzeichnen. Dort kannst du es auch vergrößern: 1 Kästchen = 2 oder 3 oder 4 Kästchen.

Erfinde doch selbst solche Bilder ganz für dich selbst oder für Kinder mit denen du befreundet bist! 

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Dieses Bild ist nichts für schwache Nerven!

Luzie aus der Klasse 1b hat es für ihre Freiarbeitsmappe gestaltet.