Startseite
Wir über uns
Aktuelles
Kalender
Schulinfos
Schulprogramm
Jahresplanung
Konzepte
Fotogalerie
Förderverein
Eltern
Kinderseite
Archiv10/11
   
 


********************************************************

Bei der Erarbeitung des Schulprogramms sind wir von folgenden Garreler Geschäftspartnern unterstützt worden:

·       Raiffeisenbank Garrel e.G.

·       Bäckerei Behrens – Meyer

·       Hotel/Restaurant „Bürgerklause“

Wir sagen im Namen der SchülerInnen, Eltern und Lehrkräften unserer Schulgemeinschaft ein herzliches Dankeschön!

********************************************************

Schulprogramm der Katholischen Grundschule Garrel  


Inhaltsverzeichnis 

 
0 Präambel

1 Bestandsaufnahme

2 Arbeitsvorhaben

2.1 Unterricht
2.1.1 Implementierung der Bildungsstandards in die Stoffverteilungspläne
2.1.2 Förderkonzept
2.1.3 Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen
2.1.4 Hospitationen
2.1.5 Stundentafel

2.2 Schulgemeinschaft

2.2.1 Erziehungsgemeinschaft / Gewaltfreie Schule
2.2.2 Erziehung und Unterricht
2.2.3 Gestaltung von Fluren und Pausenhalle 

2.3 Organisationsentwicklung                  

2.3.1 Personalmanagement                                                            2.3.2 Fortbildungskonzept                                                             2.3.3 Finanzplanung der schuleigenen Mittel                          

3 Jahresplanung

4 Evaluation

5 Anhang

0 Präambel 

Wir SchülerInnen, Eltern und LehrerInnen bilden zusammen die Schulgemeinschaft der Katholischen Grundschule Garrel. Um eine erfolgreiche Erziehung der Kinder zu gewährleisten, müssen Schule und Elternhaus zielgerichtet und aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten. Dies ist aber nur möglich, wenn die Bereitschaft zum Lernen bei allen Mitgliedern der Schulgemeinschaft vorhanden ist.

Es wird an unserer Schule nicht über Unrecht hinweggesehen, sondern aktiv etwas dagegen unternommen. Regeln zum Umgang miteinander sind in einer Erziehungsvereinbarung festgelegt worden. Diese Erziehungsvereinbarung wird von Schülern, Lehrkräften, pädagogischen Mitarbeitern,  und Eltern gleichermaßen getragen.

Die gesamte Arbeit wird geprägt von christlichen Bildungs- und Kulturwerten und selbstverständlich unter Berücksichtigung anderer Kulturkreise.

Als Katholische Grundschule legen wir Wert auf regelmäßige, das Schulleben begleitende religiöse Rituale und Veranstaltungen wie Morgengebete, Schulgottesdienste, Adventsfeiern, Maiandachten und Aktivitäten zu den christlichen Fest- und Feiertagen.

Unsere Schule will helfen, die Anlagen der Schüler zu entfalten und sie darin unterstützen, sich zu ganzheitlichen, selbstständigen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten zu entwickeln.

Das Schulprogramm soll seinen Beitrag leisten zur Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung an unserer Schule. Es bildet somit eine verbindliche Grundlage für die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Katholischen Grundschule Garrel.

Leitgedanke des Schulprogramms ist es, die Bildungs- und Erziehungsarbeit zu strukturieren und eine vergleichbare, verbindliche Arbeitsgrundlage zu schaffen. Somit können sich alle am Schulleben Beteiligten orientieren und das gemeinsam Beschlossene verwirklichen. Das Schulprogramm wird kontinuierlich weiterentwickelt.

Das Schulprogramm wurde auf der Gesamtkonferenz am 13. Februar 2006 beschlossen. 

 

 

1 Bestandsaufnahme

 
Unsere Schule

 
Die Katholische Grundschule Garrel existiert seit 1971 und wurde auf Grund steigender Schülerzahlen 1992 durch einen Anbau um 6 Klassenräume, 4 Gruppenräume und eine Schulküche erweitert. Zur Zeit unterrichten 23 Lehrkräfte 442 Schüler und Schülerinnen in 18 Klassen.

41 ausländische Kinder besuchen unsere Schule. Die Konfessionen sind wie folgt verteilt: katholisch: 269, evangelisch: 97, Islam: 29, sonstige Konfessionen: 35, ohne Konfession: 12. In die Schule integriert ist ein Schulkindergarten mit 10 Kindern. 

 
Seit 2001 ist unsere Schule verlässlich. Sieben pädagogische Mitarbeiterinnen betreuen nach Unterrichtsschluss in der Zeit von 11.55 – 12.40 Uhr ca. 130 Kinder in sieben Gruppen. Zwei pädagogische Mitarbeiterinnen sind als Vertretungskräfte tätig. Zum weiteren Personal gehören eine Sekretärin und ein Hausmeister.

Der Förderverein der Katholischen Grundschule konstituierte sich im Jahr 2004. Viele Projekte und Veranstaltungen werden von den derzeit 72 Mitgliedern unterstützt, wie z.B. die Aktive Pause, die mit Mitteln des Fördervereins in Höhe von ca. 1000 € mit Sportutensilien ausgestattet wurde.

Rund 90 % der Eltern und 95 % der LehrerInnen sind mit der Schule zufrieden oder sehr zufrieden. Auf unserer Homepage www.vgs-garrel.de, die ständig aktualisiert wird, befinden sich weitere Informationen über unsere Schule.

 

Zusammenarbeit

Kollegium

Die Zusammenarbeit innerhalb unseres Kollegiums zeichnet sich aus durch

o       eine Erarbeitung der Stoffverteilungspläne zu Beginn des Schuljahres in den Jahrgangskonferenzen

o       konkrete Absprachen bezüglich der Lerninhalte

o       eine effektive Arbeitsteilung

o       den Austausch von Arbeitsmaterialien

o       die Erstellung klassenübergreifender Lernkontrollen

o       die Reflektion der Lernergebnisse

o       Hilfsbereitschaft

 

 Elternschaft

Die Eltern unterstützen die SchülerInnen und LehrerInnen auf vielfältige Weise, indem sie sich an 

o       Sportfesten

o       Einschulungsfeiern

o       Klassenfesten

o       Schulfesten

o       Exkursionen und

o       Lesenächten

aktiv beteiligen.

 

Kindergärten

Es findet ein regelmäßiger Austausch zwischen LehrerInnen und Erzieherinnen der benachbarten Kindergärten St. Peter und Paul und dem Barbara Kindergarten statt. Jährlich werden Themeninhalte wie z.B. Arbeitskonzepte, Sprachförderprogramme etc. besprochen.

Zudem besuchen die SchülerInnen der dritten Klassen die zukünftigen Schulkinder in ihren Gruppen, um sie kennen zu lernen und ihnen vorzulesen. Daraus entstehen Patenschaften für das kommende Schuljahr.

Kurz vor den Sommerferien nehmen die Kindergartenkinder am Unterricht der ersten Klassen teil, um einen Einblick in das Schulleben zu bekommen. Außerdem besuchen die zukünftigen KlassenlehrerInnen ihre neuen Schützlinge in ihrer Kindergartengruppe.

 

Patenschaften

Seit Beginn des Schuljahres 2005/2006 bestehen Patenschaften zwischen Viertklässlern und Erstklässlern, um den Schulneulingen den Einstieg in das Schulleben zu erleichtern. Die Älteren stehen den Jüngeren mit Rat und Tat zur Seite. Im November 2005 startete zusätzlich ein Leseprojekt zwischen diesen Klassen, in dem die SchülerInnen sich gegenseitig Geschichten vorlesen und ihre Fortschritte und Erfolge präsentieren.

 

Das Schulleben 

Aktive Pause, Sportabzeichenwettbewerb, Theaterbesuche, Auftritte regionaler und überregionaler Künstler,Projektwochen, Lesenächte, Autorenlesungen, Schulfeste, Alternatives Sportfest, Champion auf zwei Rädern, Klassenfeste, Musik-AG, Singkreis, Schwimmwettkampf, Abschlussfeiern, Karnevalsfeier, Klassenfahrten, Exkursionen, Wandertage, Singklassen, Nikolausfeier, Adventliche Besinnungen, Schulgottesdienste, Abfischen, Einschulungsfeier, Fahrradprüfung...


2 Arbeitsvorhaben

2.1 Unterricht

2.1.1 Implementierung der Bildungsstandards in die Stoffverteilungspläne

Ausgangslage

Stoffverteilungspläne liegen an unserer Schule für alle Fächer vor.
Die entsprechenden Jahresplanungen werden zu Beginn eines jeden Schuljahres von den Klassen- und Fachlehrern aktuell erstellt.

Ziel

Unsere Stoffverteilungspläne müssen ab dem neuen Schuljahr 2006/2007 auf die neuen Kerncurricula der einzelnen Fächer ausgerichtet werden.

Maßnahmen
 
1.      In den jeweiligen Fachkonferenzen werden die neuen Rahmenpläne entsprechend der aktuellen Gesetzeslage erarbeitet, formuliert und schriftlich fixiert.
T.: Fachkonferenzen bis zum Ende des 2. Halbjahres 2006 (nach Erscheinen der neuen Kerncurricula)
V.: Fachkonferenzleiter

 

2.1.2.1 Entwicklungsschwerpunkt „Lesen“

Ausgangslage

Es ist Konsens in unserer Gesellschaft, dass dem Lesen eine Schlüsselstellung gebührt und Lesen entscheidend zum späteren beruflichen Erfolg beiträgt. Da wissenschaftliche Untersuchungen belegen, dass die Phase, in der sich ein Kind für das Lesen und für das Buch öffnet, lediglich bis zum 12. oder 13. Lebensjahr reicht, kommt der Arbeit der Grundschule in diesem Bereich eine besondere Verantwortung zu. Aus diesem Grunde sind an unserer Schule in den vergangenen Jahren viele zusätzliche Leseprojekte entwickelt worden.

Ziele

Die im Folgenden aufgelisteten Leseprojekte und Leseaktivitäten sollen besonders gepflegt und einer regelmäßigen Reflektion unterworfen werden.

Maßnahmen

In der Deutsch-Fachkonferenz werden die Leseprojekte und Leseaktivitäten für die schulische Arbeit jährlich inhaltlich, zeitlich und organisatorisch aufeinander abgestimmt. 



2.1.2.2 Förderkonzept

Ausgangslage


Unsere Situation ist dadurch geprägt, dass viele Schüler aus Aussiedler- und Ausländerfamilien unsere Schule besuchen. Hinzu kommen Kinder, die von ihren Eltern nur wenig Förderung erfahren.

 

Von 442 Schülern kommen ______ Kinder aus Aussiedler- und _______ aus Ausländerfamilien. Bei ______ Kinder ist Deutsch ihre Zweitsprache. ______ Kinder erlernen Deutsch erst seit der Frühförderung im Kindergarten.

Anzahl der Kinder mit nicht ausreichenden Leistungen in Deutsch: _______
Anzahl der Kinder mit nicht ausreichenden Leistungen in Mathematik: ____

Anzahl der Wiederholer: ______

Schulempfehlungen: Hauptschule _____, Realschule _____, Gymnasium ____

 

Ziele

Kein Schüler sollte unsere Grundschule verlassen, ohne über ausreichende Kenntnisse in Deutsch und Mathematik zu verfügen.

Ein wichtiges Ziel des Förderunterrichtes sollte sein, dass kein Schüler eine Klasse wiederholen muss.

Gute Schüler sollen durch Forderunterricht in ihrer Motivation gestärkt werden. 


Unsere Wege zur Zielerreichung

 
·        Da der Grundstock für alle Schulleistungen im ersten und zweiten Schuljahr gelegt wird, sollte hier verstärkt gefördert werden.

·        Durch Beratungsgespräche sollten Eltern mit in das Konzept einbezogen werden.

·        Die Selbstreflektion der Schüler soll angeregt werden.

 

Maßnahmen

1.      Am Ende des Schuljahres wird der Förderbedarf festgestellt. Eventuell sollten geeignete Testverfahren mit einbezogen werden.
T.: Klassenteam Ende des Schuljahres       V.: Klassenlehrer

2.      In einer Dienstbesprechung wird über den festgestellten Förderbedarf diskutiert und festgelegt, wie die zur Verfügung stehenden Förderstunden verteilt werden sollen.
T.: letzte Dienstbesprechung im Schuljahr   V.: Schulleitung

3.      Auf einer Dienstbesprechung wird eine schriftliche Vorlage über ein Förderkonzept an unserer Schule diskutiert und beschlossen.
T.: Dienstbesprechung am ____                 V.: Schulleitung

 

2.1.3 Zusammenarbeit mit den weiterführenden Schulen

Ausgangslage


Die Zusammenarbeit mit der Haupt- und Realschule findet in den Haupt fächern Deutsch, Mathematik und Englisch sowie auf vielen weiteren Ebenen statt. Verbale Rückmeldungen über den Entwicklungsstand der Abgegebenen Schüle erfolgen seitens der Haupt- und Realschule nach dem Halbjahreszeugnis sowie am Ende de 5. und 6. Schuljahres.

Die Gymnasien informieren uns in schriftlicher Form über den Leistungsstand nach dem ersten Halbjahr. 

Nachtrag Juli 2007: Weitere Absprachen sind in dem Konzept  zur Zusammenarbeit der Grundschulen  in der Gemeinde untereinander und in der HS/RS Garrel erläutert.

Ziel

In den nächsten zwei Jahren wollen wir weiterhin an der aktuellen Zusammenarbeit mit den Weiterführenden Schulen festhalten.

Zudem sollen den Weiterführenden Schulen zukünftig unsere Stoffverteilungspläne für die Fächer Deutsch, Mathematik, Sachunterricht und Englisch vorgelegt werden, um für unsere Schüler einen reibungsloseren Übergang zu erzielen.

 Maßnahmen

1.          Aktuelle Stoffverteilungspläne werden in den jeweiligen Fachkonferenzen erarbeitet und anschließend den Weiterführenden Schulen zur Verfügung gestellt.
T.: Fachkonferenzen bis _____ V.: Fachkonferenzleiter

2.          Weiterleitung an die Weiterführenden Schulen durch die Schulleitung

  

2.1.4 Hospitationen

Ausgangslage

An der Kath. Grundschule Garrel finden keine Hospitationen im Sinne von kollegiumsinternen Unterrichtsbesuchen statt.

Nur für Referendare, Praktikanten oder Betreuungskräfte besteht derzeit die Möglichkeit für Ausbildungszwecke zu hospitieren.

Ziel

Unser Ziel in den nächsten zwei Jahren ist, Hospitationen zur kollegialen Beratung zu nutzen. Die Hospitationen sollen freiwillig sein.

 
Maßnahmen

1.      Ein Entwurf (siehe Anhang 1) wird auf einer Dienstbesprechung vorgestellt, diskutiert und beschlossen.
T.: Dienstbesprechung am ____ V.: Konrektor

2.      Ab dem Schuljahr 2006/2007 werden auf der Grundlage des gemeinsam verabschiedeten Konzepts Erfahrungen mit Hospitationen gesammelt.
T.: ab Beginn Schuljahr 2006/07 V.: beteiligte Kollegen

3.      Jeweils am Ende eines Halbjahres erfolgt im Rahmen einer regulären Dienstbesprechung eine rückblickende Reflexion über die Arbeit mit dem Konzept unter den Gesichtspunkten:

·        „Wurden Hospitationen durchgeführt / nicht durchgeführt?“

·        „Was war gut / nicht gut?“

V.: Konrektor


2.1.5 Stundentafel

Das Kollegium setzt den Rahmenlehrplan mit einer festgelegten Stundentafel um (siehe Anhang).

 

2.2 Schulgemeinschaft

2.2.1 Erziehungsgemeinschaft / Gewaltfreie Schule

Schule trägt Verantwortung für die ihr anvertrauten Schülerinnen und Schüler während des Schulbesuchs sowie für alle in der Schule Tätigen. Diese Verantwortung umfasst auch den Schutz vor Gewalt und die Gewährleistung von größtmöglicher Sicherheit. 

Vor diesem Hintergrund treffen Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer und die pädagogischen MitarbeiterInnen folgende Vereinbarungen:

Die Lehrerinnen und Lehrer sowie die pädagogischen MitarbeiterInnen verpflichten sich,

·        respektvoll und fair mit den Schülerinnen und Schülern umzugehen,

·        im Bedarfsfall Gespräche mit den Eltern und Schülern zu ermöglichen,

·        Konsequenz und Wärme zu zeigen,

·        in der kollegialen Zusammenarbeit offen, fair, ehrlich, vorurteilsfrei und in gegenseitiger Achtung miteinander umzugehen.

 
Die Eltern und Erziehungsberechtigten verpflichten sich,

·        die Zusammenarbeit mit der Schule zu gewährleisten,

·        Gesprächsangebote wahrzunehmen,

·        bei Fehlverhalten der Kinder gemeinsam mit der Schule nach Lösungen zu suchen.

 

Die Schülerinnen und Schüler verpflichten sich,

·        alle Regeln einzuhalten und die Anordnungen der Lehrkräfte und pädagogischen MitarbeiterInnen zu befolgen,

·        keine körperliche Gewalt anzuwenden und zu dulden,

·        andere nicht mit Schimpfwörtern und abwertenden Äußerungen zu kränken oder zu verletzen,

·        höflich, freundlich und hilfsbereit mit allen in der Schule umzugehen,

·        das Eigentum anderer und der Schule zu respektieren und nicht zu beschädigen bzw. zu zerstören.

 


2.2.2 Erziehung und Unterricht

Um eine erfolgreiche Erziehung und einen schulischen Erfolg zu gewährleisten, müssen Schule und Elternhaus zielgerichtet und aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten.

 Um diese Ziele zu erreichen, verpflichten sich 

-         die LehrerInnen und pädagogischen MitarbeiterInnen,
 
·        als Ansprechpartner für SchülerInnen und Eltern zur Verfügung zu stehen,

·        Schülerleistungen vorurteilsfrei und durchschaubar zu bewerten,

·        Unterrichtsergebnisse, -inhalte und -gestaltung in der Zusammenarbeit mit allen an Schule Beteiligten regelmäßig zu reflektieren bzw. weiter zu entwickeln,

·        im Rahmen ihrer Möglichkeiten Hilfen, Förder- und Fordermaßnahmen anzubieten.

 

-         die Eltern und Erziehungsberechtigten, 

·        für die LehrerInnen erreichbar zu sein und die Gesprächsangebote der Schule wahrzunehmen,

·        Interesse für die schulische Entwicklung ihrer Kinder zu zeigen, Verantwortung zu übernehmen und für die Kinder Zeit zu haben,

·        den Kindern zu Hause einen geeigneten Arbeitsplatz zu bieten, an dem sie in Ruhe ihre Hausaufgaben erledigen können,

·        ihre Kinder pünktlich, regelmäßig und mit einem ausgewogenen Frühstück in die Schule zu schicken.

 

-         die SchülerInnen,

·        alle erforderlichen Unterrichtsmaterialien in ordentlichem Zustand mit in die Schule zu bringen,

·        Regeln einzuhalten,

·        Hausaufgaben zuverlässig zu erledigen und sich auf Tests und Lernzielkontrollen gewissenhaft vorzubereiten,

·        den Klasseraum, die Flure, Fachräume und den Schulhof sauber zu halten.

 

Maßnahmen

Um die Einhaltung dieser Verpflichtungen, die  unter den Punkten „Gewaltfreie Schule“ und „Erziehung und Unterricht“ aufgelistet sind, zu gewährleisten, werden folgende Maßnahmen vereinbart:

1.      Die Erziehungsvereinbarung unserer Schule wird innerhalb des laufenden Schuljahres überarbeitet und ggf. neu gefasst.
T.: ___                                          V.:___

2.      Schülerinnen und Schüler, Eltern und Lehrkräfte unterzeichnen diese Vereinbarung.
T.: ___                                          V.: ___

3.      Auf Elternversammlungen und in Klassengesprächen werden die Verhaltensregeln einmal jährlich zum Gegenstand einer Information und Diskussion gemacht.
T.: ___                                          V.: ___

4.      Auf einer schulischen Dienstbesprechung werden einmal jährlich konkrete Konsequenzen erarbeitet bzw. reflektiert, die Anwendung finden sollen, wenn gegen die vereinbarten Verhaltensregeln verstoßen wird.
T.: ___                                          V.: ___
 


2.2.3 Gestaltung von Fluren und Pausenhalle

Ausgangslage

In der Grundschule Garrel sind die Flure nur Zubringer zu den Klassenräumen. Sie sind steril gestaltet.
Sie fordern die Schüler zum Rennen und Toben auf. In den Regenpausen gibt es keine Möglichkeiten sich kreativ zu betätigen. Es herrscht ein hoher Geräuschpegel.

 
Ziele

Die Flure der Grundschule Garrel sollen in den Unterrichtsraum (z.B. zur Differenzierung, Gruppenarbeit, Förder- und Forderunterricht, Frei- und Wochenplanarbeit) integriert werden. Es sollen Zonen für Aktivitäten und Ruhe vor und während des Unterrichts sowie in den Regenpausen geschaffen werden.

Flure sind Gehzonen.

Jeder Klassenlehrer richtet für seine Klasse oder in Zusammenarbeit mit den Nachbarklassen eine Ruheinsel ein.

Die Bühne soll während des gesamten Jahres zusätzlich als Ausstellungsraum für alle Fächer dienen.

Unterrichtsergebnisse sollen im ständigen Wechsel an den freien Wandflächen, Schaukästen und Fensternischen präsentiert werden. 

 

Maßnahmen

1.         Bis zum Ende des Schuljahres muss ein Gespräch mit dem Hausmeister über feuerschutztechnische Fragen und Fluchtwege geführt werden.
T.: Ende des Schuljahres 2005/06            V.: Schulleitung

2.         Gespräch mit dem Schulleiter und Förderverein über finanzielle Unterstützung.
T.: ___                                                    V.: Schulleitung

3.         Die Betreuungskräfte übernehmen weiterhin die Gestaltung der großen Fenster in der Pausenhalle.
T.: ___                                                    V.: Betreuungskräfte

4.         Ab dem neuen Schuljahr werden die Ruheinseln in Betrieb genommen.
T.: ab Schuljahr 2006/07              V.: alle

5.         Die Ruheinseln sind dem Plan zu entnehmen.

6.         Verantwortlich für die Bühnengestaltung sind die einzelnen Jahrgänge. In der letzten Dienstbesprechung des Schuljahres wird die Reihenfolge der Jahrgänge festgelegt.
T.: Dienstbesprechung am ___                 V.: Schulleitung

7.         Die Organisation der Ausstellung liegt in der Verantwortung der Jahrgänge.

8.         Die Bühne darf nur in Begleitung einer Lehrperson betreten werden.

9.         Wenn eine Klasse sich im Klassenverband im Schulgebäude bewegt, wird sie von einem Lehrer begleitet.

10.     Die dritten Klassen unterstützen die Aufsicht bei der Einhaltung der neu aufgestellten „Gehregeln“ als Erinnerungslotsen. Sie werden mit Signalfarbbändern gekennzeichnet.

11.     Zu Beginn des Schuljahres werden die Drittklässler in die Aufgaben und Pflichten der Erinnerungslotsen eingewiesen.
T.: Beginn eines jeden Schuljahres            V.: Klassenlehrer

12.     Die Verantwortlichen treffen sich um Verhaltensregeln im Schulgebäude aufzustellen. Auf der Dienstbesprechung im Mai werden die Ergebnisse vorgestellt und darüber abgestimmt. Verantwortlich ist die Projektgruppe.

13.     Hinweisschilder müssen im Schulgebäude angebracht werden.
T.: ___                            V.: ___

14.     Vorschläge für die Ausstattung der Ruheinseln. A.: Abgrenzung durch Teppich und oder Regale; B.: Regale mit Büchern und Spielen; C.: passende Beleuchtung; D.: die Ruheinsel unter der Treppe soll mit großen Kissen, Matratzen und CD-Player für leise Meditationsmusik ausgestattet werden.

15.     Es wird geprüft, ob der Zugang zum Gruppenraum des Schulkindergartens verändert werden kann (Neuer Zugang vom Flur, damit er zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung steht).
 


2.3 Organisationsentwicklung

2.3.1 Personalmanagement 

 
Maßnahmen


Auf einer Dienstbesprechung sollen Grundsätze zu folgenden Punkten vorgelegt werden:

·        Verteilung der Klassen auf die Räume

·        Lehrereinteilung

T.: Dienstbesprechung am _____________                V.: Schulleitung
 


2.3.2 Fortbildungskonzept

Ziel

Unser Kollegium zeichnet sich durch eine hohe Fortbildungsbereitschaft aus. Unser Ziel ist es, über die individuellen Fortbildungswünsche hinaus eine gemeinsame Fortbildungsplanung zu entwickeln, die sich an den Notwendigkeiten orientiert, die sich aus dem Schulprogramm ableiten.

Maßnahmen

1.      Auf der Grundlage des verabschiedeten Schulprogramms wird auf den Fachkonferenzen Fortbildungsbedarf festgestellt. Die Ergebnisse der Diskussion werden an die Schulleitung weitergegeben.
 T.: bis Anfang Juni 06                   V.: FK-Leiter

2.      Auf einer Gesamtkonferenz wird auf Grund der Vorschläge aus den Fachkonferenzen ein Gesamtvorschlag der Schulleitung diskutiert und beschlossen.
T.: Gesamtkonferenz am _____     V.: Schulleitung 


2.3.3 Finanzplanung der schuleigenen Mittel

Maßnahmen

 

1.      Die Arbeitsvorhaben des Schulprogramms sind Grundlage für die Verwendung vorhandener Mittel. Darüber hinaus notwendiger Anschaffungsbedarf wird von den Fachkonferenzen ermittelt und an die Schulleitung weitergereicht.
T.: Frühjahr/Sommer des Haushaltsjahres                          V.: FK-Leiter

2.      Der Schulleiter legt eine Beschlussvorlage über die Verwendung der vorhandenen Mittel vor.
T.: Frühjahr/____                                                  V.: Schulleitung


3 Jahresplanung

Monat 
      
     Aktion      
                          
Termin   
 
Verantwortlichkeit
Februar 06



März 06



April 06



Mai 06



Juni 06



Juli 06



August 06



Sept. 06



Okt. 06




4 Evaluation

Ziel unserer Schulprogrammarbeit ist, in einen kontinuierlichen und systematischen Prozess der Planung und Auswertung unserer schulischen Arbeit zu kommen. Evaluation bedeutet für uns, nicht nur zu überprüfen, ob wir unsere Arbeitsvorhaben umsetzen konnten, sondern auch nach den Effekten der Umsetzung zu fragen. Dies zu tun, ist für uns Grundlage für die Fortschreibung des Schulprogramms.

Maßnahme

 
Das Schulprogramm wird auf ___________________ im Kollegium evaluiert und fortgeschrieben.

T.: _______                            V.: Schulleitung


5 Anhang

Anlage 1:

Konzept für Hospitationen 

 
Unser Ziel in den nächsten zwei Jahren ist, Hospitationen zur kollegialen Beratung zu nutzen. Die Hospitationen sollen freiwillig sein.